Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

12.12.2013

11:52 Uhr

Hotelkette Hilton

Aktie geht zu 20 Dollar auf den Markt

Die Hotelkette Hilton hat den Ausgabepreis für ihren Börsengang festgelegt. Zu 20 Dollar je Ausgabe soll die Aktie heute an der New Yorker Börse in den Handel gehen, die Nachfrage übertrifft wohl alle Erwartungen.

Hotelkette

Hilton startet Neuanfang an der Börse

Hotelkette: Hilton startet Neuanfang an der Börse

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

New YorkDie traditionsreiche Hotelkette Hilton hat mit dem größten Börsengang in der Branchengeschichte etwa 2,34 Milliarden Dollar eingesammelt. Das vom Finanzinvestor Blackstone kontrollierte US-Unternehmen setzte den Ausgabepreis am Mittwoch bei 20 Dollar fest, was im Rahmen der erwarteten Spanne von 18 bis 21 Dollar lag.

Damit hat Hilton Worldwide einen Börsenwert von insgesamt knapp 20 Milliarden Dollar. Die Aktie soll am Donnerstag unter der Abkürzung „HLT.“ an der New York Stock Exchange (Nyse) in den Handel gehen.

Die konjunkturelle Erholung hatte Hilton zuletzt in die Karten gespielt. Denn eine stetig zunehmende Zahl von Touristen und Geschäftsreisenden erlaubt Hotels inzwischen wieder Preiserhöhungen. Auch die Auslastung verbessert sich in der Branche. Eine mit der Transaktion vertraute Person sagte Reuters, die Nachfrage nach den Aktien habe das Angebot um das 10-Fache überstiegen. Am Ende wurden 117,6 Millionen Anteilsscheine bei Investoren platziert, etwa fünf Millionen mehr als zunächst geplant.

Hotelkette: Hilton will Milliarden einstreichen

Hotelkette

Hilton will Milliarden einstreichen

Der Hotelriese Hilton plant ein Milliardengeschäft. Beim künftigen US-Börsengang will die Kette so viele Anteile wie noch kein Hotel zuvor verkaufen. Die gewünschten Einnahmen sind bereits verplant.

Die 1919 von Conrad Hilton gegründete Hotelkette wurde 2007 von dem Finanzinvestor gekauft. Sie betreibt mehr als 4.000 Häuser mit rund 660.000 Gästezimmern in 90 Ländern. Dazu gehören zehn verschiedene Marken wie die Luxus-Hotels Waldorf Astoria mit dem berühmten Ableger in New York, Double Tree, Embassy Suites, Homewood Suites und Hampton Inn.

Der Hilton-IPO ist der zweitgrößte Börsengang in den USA in diesem Jahr. Die Neuemission übertrumpft zudem das Börsendebut des Kurznachrichtendienstes Twitter von Anfang November mit 1,8 Milliarden Dollar. Den größten US-Börsengang in diesem Jahr hatte der Pipeline-Betreiber Plains GP Holdings mit einem Erlös von 2,82 Milliarden Dollar hingelegt.Hilton bringt 11,5 Prozent der Anteile an die Börse. Nach dem Listing wird Blackstone noch 76,2 Prozent an der Hotelkette halten. Der Rivale Hyatt begab sich bereits 2009 auf das Börsenparkett und nahm dabei rund 950 Millionen Dollar ein.

Mit dem Geld will Hilton einen Teil seiner Schulden zurückzahlen. Blackstone will den Börsengang zu einem ersten Ausstieg nutzen und wird im besten Fall rund die Hälfte des Erlöses bekommen. Blackstone hatte Hilton 2007 kurz vor dem Platzen der Immobilienblase in den USA und dem Ausbruch der Finanzkrise für den Rekordpreis von damals knapp 27 Milliarden Dollar gekauft. Mit dem Börsengang will Blackstone nun die Erholung an den Immobilienmärkten und Börsen ausnutzen.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×