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05.01.2005

13:25 Uhr

Aktien

HVB behält Einstufung für Autohersteller nach US-Absatzzahlen bei

Die Hypovereinsbank (HVB) hat ihre Einstufung für die deutschen Autohersteller nach Veröffentlichung der US-Absatzzahlen für Dezember beibehalten. Auch der Sektor wurde weiterhin mit "Neutral" eingestuft.

dpa-afx MÜNCHEN. Die Hypovereinsbank (HVB) hat ihre Einstufung für die deutschen Autohersteller nach Veröffentlichung der US-Absatzzahlen für Dezember beibehalten. Auch der Sektor wurde weiterhin mit "Neutral" eingestuft. Die Dezemberzahlen für den Gesamtmarkt hätten zwar die Erwartungen übertroffen, auf das ganze Jahr betrachtet ergebe sich jedoch keine Überraschung, hieß es in einer am Mittwoch vorgelegten Studie.

Die HVB-Analysten verwiesen darauf, dass der aus dem Dezember hochgerechnete Jahresabsatz (Saar) 18,4 Mill. Einheiten betragen habe, während die Experten mit 17,2 bis 17,7 Mill. gerechnet hätten. Der tatsächliche Absatz sei 2004 um 0,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 16,88 Mill. Einheiten gestiegen. Die HVB habe 16,8 Mill. erwartet.

BMW und Porsche würden weiterhin mit "Buy", Daimler-Chrysler mit "Outperform" und Volkswagen mit "Underperform" eingestuft, hieß es weiter.

BMW Erstmals Beliebter ALS VW

BMW habe im Dezember einen neuen Absatzrekord erzielt. Zum erstenmal hätten die Münchener im Gesamtjahr Volkswagen in einem Aspekt übertroffen: Den 260 079 verkauften PKW der Marke BMW stünden nur 256 066 Stück auf VW-Seite gegenüber. Allerdings bestehe ähnlich wie bei Mercedes der Verdacht der "Jahresendkosmetik", da der 3-er bei BMW auslaufe und dennoch ein Absatzplus von über 25 Prozent erreicht habe.

Bei Volkswagen habe der Dezember insgesamt mit einem Plus von 19 Prozent "wieder ein positives Vorzeichen" gezeigt. Andererseits sei die Marke weiterhin mit hohen Lagerbeständen konfrontiert. Eine Reduzierung der Verluste in Nordamerika erscheine angesichts dieser Entwicklung und der zu erwartenden negativen Währungseffekte in diesem Jahr "nur schwer möglich".

Bei Daimler-Chrysler habe die Sparte Mercedes-Benz mit einem Anstieg von 18,5 Prozent den stärksten Verkaufsmonat des Jahres 2004 verbucht. Dazu habe unter anderem die C-Klasse mit einem Plus von 60 Prozent und der neue SLK mit 341,5 Prozent beigetragen. Chrysler habe mit einem Anstieg von fünf Prozent "zum wiederholten Male eine klar bessere Absatzentwicklung als Ford und GM " gezeigt.

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