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09.09.2013

15:55 Uhr

IAA in Frankfurt

Absage von Marchionne treibt Fiat-Kurs

Fiats Konzernchef Sergio Marchionne hat mitgeteilt, nicht zu Frankfurter Automesse zu reisen. Er habe andere Termine. Händler spekulieren nun auf einen möglichen Deal. Das lässt die Aktien anziehen.

Fiats Konzernchef Sergio Marchionne reist nicht zur Frankfurter Automesse. Das bietet Raum für Spekulationen. Ein womöglicher „Deal“ lässt die Fiat-Aktien anziehen. AFP

Fiats Konzernchef Sergio Marchionne reist nicht zur Frankfurter Automesse. Das bietet Raum für Spekulationen. Ein womöglicher „Deal“ lässt die Fiat-Aktien anziehen.

FrankfurtAn der Börse machen neue Spekulationen über eine vollständige Übernahme von Chrysler durch den italienischen Auto-Hersteller Fiat die Runde. Denn sowohl Fiat-Chef Sergio Marchionne als auch Chairman John Elkann haben ihre Teilnahme an der wichtigen Branchenmesse IAA in Frankfurt abgesagt. Händlern zufolge könnten neue Verhandlungen über den Kauf der restlichen 41,5 Prozent an Chrysler der Hintergrund dafür sein. Fiat-Aktien verteuerten sich am Montag um 4,5 Prozent.

Fiat hatte andere Verpflichtungen für die Marchionne-Absage bei der IAA genannt, ohne ins Detail zu gehen. Die Absage bei einer so großen Messe sei ungewöhnlich und schüre dementsprechend Spekulationen, sagte ein Händler. Ein Insider ergänzte, der Fiat-Chef werde in Italien bleiben. Allerdings können natürlich auch dort Gespräche stattfinden.

Es wird erwartet, dass Fiat dem US-Gewerkschaftsfonds Veba sein Chrysler-Paket abkauft. Dann könnten die beiden Auto-Hersteller fusioniert werden, um Kosten zu sparen. Es würde gemessen am Umsatz der siebtgrößte Anbieter der Welt entstehen.

Von

rtr

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