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01.07.2011

15:15 Uhr

Immobilien

Prime Office korrigiert den Fehlstart

Nach einem unbequemen Start konnte die neue Prime Office Aktie am Ende positiv schließen. Zwar liegt man noch unter den angepeilten 7,00 Euro pro Aktie, den Ausgabepreis von 6,20 ist aber mittlerweile überwunden.

Ein Display mit Börsenkursen. Quelle: ap

Ein Display mit Börsenkursen.

FrankfurtDer holprige Börsengang der Büroimmobilienfirma Prime Office hat ein glimpfliches Ende genommen. Mit 6,85 Euro startete die Aktie am Freitag über dem Ausgabepreis von 6,20 Euro in den Handel. Im Verlauf gab das Papier zwar wieder nach, hielt sich aber im Plus. Dass das Münchner Unternehmen den Investoren beim Preis zuletzt deutlich entgegenkommen war und das Initial Public Offering (IPO) um eine Woche verschieben musste, ist nach den Worten von Vorstandschef Claus Hermuth kein Gesichtsverlust. „Wir haben lange gekämpft“, sagte er auf dem Frankfurter Parkett. „Lassen Sie uns das Thema Stolpern jetzt vergessen.“ Prime Office liebäugelt seit seiner Gründung 2007 mit einem Börsengang. Das Emissionsvolumen lag nun nur noch bei 214 Millionen Euro - vor einigen Wochen hatte die Firma noch bis zu 400 Millionen Euro angepeilt. Doch die ursprünglich für 7,00 bis 9,50 Euro angebotenen 42 Millionen Aktien waren den Anlegern Finanzkreisen zufolge schlichtweg zu teuer, auch wenn das Management die Verschiebung des IPO offiziell mit der Unruhe an den Aktienmärkten wegen der Griechenland-Krise begründete.

Das Geld aus dem Börsengang soll zum Großteil in die Rückzahlung von Krediten fließen, um die Eigenkapitalbasis zu stärken. Das ist eine wichtige Voraussetzung für die endgültige Umwandlung in eine steuerbegünstigte Immobiliengesellschaft (REIT), die Hermuth anstrebt. Diese Anlageklasse hat sich in Deutschland bislang nicht durchsetzen können. Bisher gibt es hierzulande noch nicht einmal eine Handvoll solcher Gesellschaften.

Von

rtr

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