Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

24.10.2012

14:38 Uhr

Immobilienentwickler

Peach Property konkretisiert Börsenpläne

Die Deutschland-Tochter des Immobilienentwicklers Peach Property strebt an die Börse. 3,75 Millionen Aktien sollen vom nächsten Dienstag an gezeichnet werden können.

Peach Property ist bereits das zweite kleine Unternehmen, das im Windschatten des Versicherers Talanx und der Telefonica -Deutschland-Tochter O2 im Herbst an die Frankfurter Börse strebt. Pressefoto yoo

Peach Property ist bereits das zweite kleine Unternehmen, das im Windschatten des Versicherers Talanx und der Telefonica -Deutschland-Tochter O2 im Herbst an die Frankfurter Börse strebt.

FrankfurtDie Börsenpläne für die Deutschland-Tochter des Schweizer Luxus-Immobilien-Entwicklers Peach Property nehmen Gestalt an. Anleger sollen bis zu 3,75 Millionen Aktien der Peach Property Group (Deutschland) AG vom nächsten Dienstag an bis zum 7. November zeichnen können, wie die Muttergesellschaft am Mittwoch mitteilte.

Davon kommen 2,5 Millionen aus einer Kapitalerhöhung, bis zu 1,25 Millionen verkauft die schweizerische Peach Property Group AG. Das Geld, das der Deutschland-Tochter zufließt, soll zu 30 Prozent in den Immobilienbestand, zu 40 Prozent in den Umbau von Gewerbestandorten in Wohnungen und zu 30 Prozent in den Neubau gesteckt werden.

Am 12. November sollen die Papiere zum ersten Mal im streng regulierten Prime Standard in Frankfurt gehandelt werden. Federführend begleitet wird der Börsengang von der kleinen biw Bank für Investments. Die Preisspanne wird erst kurz vor dem 30. Oktober veröffentlicht. Die Zahl der Aktien deutet aber auf ein zweistelliges Millionen-Emissionsvolumen hin.

Peach Property ist bereits das zweite kleine Unternehmen, das im Windschatten des Versicherers Talanx und der Telefonica -Deutschland-Tochter O2 im Herbst an die Frankfurter Börse strebt. Der Schwarzwälder Straßen- und Hausbeleuchtungs-Hersteller Hess feiert am Donnerstag sein Debüt an der Börse.

Allerdings konnte das Unternehmen aus Villingen-Schwenningen seine Aktien nur am unteren Ende der schon reduzierten Preisspanne verkaufen. Zum Ausgabepreis von 15,50 Euro fließen der Hess AG selbst 35,65 Millionen Euro zu, mit denen die Expansion finanziert werden und zehn Millionen Euro getilgt werden sollen.

Die Familie von Vorstandschef Christoph Hess erlöst 5,3 Millionen Euro. Sie hält künftig 33,3 Prozent, der vergangenes Jahr eingestiegene Finanzinvestor Holland Private Equity (HPE) 16 Prozent.

Hess setzt auf den erzwungenen technologischen Wandel bei Straßenleuchten. Die weit verbreiteten Quecksilberdampf-Lampen müssen bis 2015 in Europa ersetzt werden. Sie sollen von LED-Lampen abgelöst werden.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×