Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

08.04.2013

11:32 Uhr

Immofinanz-Tochter

Buwog bringt sich für Börsengang in Stellung

Das österreichische Wohnungsunternehmen Buwog verkauft knapp 800 Wohnungen. Mit der Maßnahme will man sich auf den wohl schon im Herbst anstehenden Börsengang vorbereiten.

Buwog-Werbung an einem Bürogebäude in Wien. Reuters

Buwog-Werbung an einem Bürogebäude in Wien.

WienDie Immofinanz-Tochter Buwog bringt sich mit dem Verkauf von knapp 800 Wohnungen für den geplanten Börsengang in Stellung. Das Unternehmen habe 35 Häuser mit 781 Wohnungen im Bundesland Kärnten an die Konkurrentin Österreichisches Siedlungswerk (ÖSW) verkauft, teilte der Konzern am Montag mit. Der Kaufpreis lag dabei über dem Buchwert der Immobilien.

„Die gewinnbringende Abgabe eines Teils unseres Kärnten-Bestands stellt ein wichtiges Etappenziel am Weg in Richtung Buwog-Börsengang dar”, sagte Immofinanz-Vorstandsmitglied Daniel Riedl. Mit den Einnahmen will das Unternehmen weitere Wohnungen in Deutschland kaufen. Sie versprechen höhere Renditen und stehen daher bei Investoren hoch im Kurs: In Deutschland erwirtschaftete die Immofinanz zuletzt eine Rendite von 7,5 Prozent. Im deutlich größeren Portfolio in Österreich lag sie lediglich bei 4,8 Prozent.

Bilanzpressekonferenz: Immofinanz erwartet Wachstumsschub

Bilanzpressekonferenz

Immofinanz erwartet Wachstumsschub

Immofinanz will im kommenden Geschäftsjahr deutlich mehr Gewinn machen.

„Die schrittweise Portfolioumschichtung nach Deutschland ermöglicht eine Steigerung der Bruttomietrendite”, sagte Buwog-Chef Alexander Hoff. Künftig sollen die Wohnungen der Buwog vor allem in Wien und Berlin sein. Um das zu erreichen, hatte die Firma zuletzt bereits Portfolios in der Steiermark und in Vorarlberg an lokale Investoren verkauft.

Die Immofinanz will ihre Tochter möglicherweise bereits im November an die Börse bringen. Der Verkauf von gut der Hälfte der Anteile soll dem Konzern rund 700 Millionen Euro in die Kassen spülen. Den Wert der Buwog zum Zeitpunkt des Börsengangs hatte die Immofinanz zuletzt auf 1,25 Milliarden Euro geschätzt.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×