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08.11.2013

12:47 Uhr

Index

Deutsche Aktien gedrückt vor US-Arbeitsmarktdaten

Nach seinem jüngsten Höhenflug musste der deutsche Aktienmarkt erstmals wieder Verluste hinnehmen. Grund dafür waren negative Vorgaben und die Zurückhaltung vor dem US-Arbeitsmarktbericht.

Ein Aktienhändler im Handelssaal der Börse. Der Höhenflug des deutschen Aktienmarkts ist vorerst vorbei. dpa

Ein Aktienhändler im Handelssaal der Börse. Der Höhenflug des deutschen Aktienmarkts ist vorerst vorbei.

FrankfurtDer deutsche Aktienmarkt hat am Freitag nach seinem jüngsten Höhenflug Verluste verzeichnet. Der Dax fiel bis zum Mittag um 0,53 Prozent auf 9033 Punkte. Am Vortag hatte der Leitindex die Rekordlatte nach der überraschenden Leitzinssenkung in Europa auf 9193 Punkte hochgelegt. Auch der MDax war bei 16.283 Punkten auf einen neuen Rekord gestiegen. Der Index gab aber am Freitag 1,09 Prozent auf 15.946 Punkte ab. Der TecDax verlor 1,45 Prozent auf 1125 Punkte. In Europa ist der Trend ebenfalls schwächer.

Negative Vorgaben und Zurückhaltung vor dem US-Arbeitsmarktbericht lasteten auf dem Markt und lösten auch einige Gewinnmitnahmen aus, sagten Händler. Gerade wegen der Diskussion um Bremsmaßnahmen der Federal Reserve bei ihrer bisher ultralockeren Geldpolitik werden die Zahlen laut Anita Paluch, Aktienhändlerin bei der Varengold Bank, besonders kritisch analysiert werden.

Allianz-Papiere gewannen nach dem Quartalsbericht von Europas größtem Versicherer 1,42 Prozent hinzu. Trotz der schweren Hagelstürme im Sommer erwartet der Konzern nun operativ etwas mehr Gewinn als bisher. Spitzenwert im Dax war aber nach einer positiven Analystenstudie die besonders schwankungsfreudige K+S-Aktie mit plus 2,44 Prozent. Ein Minus von 7,14 Prozent mussten dagegen die Titel von Rheinmetall hinnehmen, nachdem der harte Sparkurs und die Flaute in der Rüstungssparte den Autozuliefer- und Rüstungskonzern auch im dritten Quartal in den roten Zahlen gehalten hat.

Von

dpa

Kommentare (1)

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pro-d

08.11.2013, 13:45 Uhr

Damit wir endlich unsere wahren Freunde erkennen.

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Mitten in der künstlichen Aufgeregtheit über die “Ausspähung” der Kanzlerin, drohte der jüdische Historiker Dan Diner im Rahmen der “Römberberg-Gespräche” am 27. Oktober 2013 der BRD, nicht zu versuchen, an der Untertanen-Rolle zu rühren. Diner: “Eine stabile Europäische Union ist nicht ohne Amerika als Gegengewicht zu haben.

Die EU braucht eine transatlantische Brücke, sonst könnte der große Einfluss Deutschlands innerhalb Europas zu gefährlichen Spannungen führen.”

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