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21.10.2012

16:27 Uhr

Insider-Barometer

Verkäufe deuten auf Ende der Aktienrally

VonAndrea Cünnen

ExklusivDer Aufschwung an den Aktienmärkten könnte schon bald vorbei sein. Das signalisiert das Insider-Barometer, das auf den niedrigsten Stand seit Dezember 2009 gefallen ist.

Das Insider-Barometer fällt seit Mitte Juli. Ein Warnsignal für Anleger ist das aber erst jetzt. dpa

Das Insider-Barometer fällt seit Mitte Juli. Ein Warnsignal für Anleger ist das aber erst jetzt.

FrankfurtWenn es nach Deutschlands Vorständen und Aufsichtsräten geht, ist es mit dem Aufschwung an den Aktienmärkten bald vorbei. Das signalisiert das Insider-Barometer, das zuletzt auf 83 Punkte gefallen ist und damit auf dem niedrigsten Stand seit Dezember 2009 notiert.

Berechnet wird das Insider-Barometer alle zwei Wochen vom Aachener Forschungsinstitut für Asset Management (Fifam) gemeinsam mit Commerzbank Wealth Management exklusiv für das Handelsblatt. Es leitet sich aus den Aktienkäufen und -verkäufen ab, die Vorstände, Aufsichtsräte und deren Familien an die Finanzaufsicht Bafin melden müssen, wenn sie Aktien der eigenen Unternehmen erwerben oder abstoßen.

Dabei werden die Top-Manager bereits seit drei Monaten vorsichtiger. Das Insider-Barometer fällt seit Mitte Juli. Ein Warnsignal für Anleger ist das aber erst jetzt. Denn inzwischen hat es sich unter der Marke von 90 Punkten festgesetzt.

Damit signalisiert das Barometer, dass sich die Aktienmärkte auf Sicht von drei Monaten relativ schlecht entwickeln werden. Ob die Trendwende schon in den nächsten Tagen oder erst mittelfristig einsetzen wird, hängt nach Einschätzung von Olaf Stotz, Professor an der Frankfurt School auch sehr stark von politischen Rahmenbedingungen ab.

Die auffälligsten Transaktionen der vergangenen beiden Wochen drehten sich um MDax-Werte. So gab es die größten Insiderverkäufe bei Gerry Weber, GSW Immobilien und Deutsche Wohnen und den größten Kauf beim Automobilzulieferer Elring Klinger.

Kommentare (8)

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Kronecker

21.10.2012, 18:33 Uhr

Ein Barometer ist eine Messvorrichtung zur Bestimmung des statischen (absoluten) Luftdrucks. Was in drei Teufels Namen hat das mit dem Aktienmarkt zu tun?

Account gelöscht!

21.10.2012, 19:55 Uhr

Ich glaube, es hängt damit zusammen,
dass dieser Artikel nur eine Luftnummer ist.
In einem Beitrag sieht man den Dax auf 8000 steigen und einen Tag später meint dieser Artikel, dass die Luft raus ist.
Man sollte den Quatsch nicht mehr lesen.

Trader

21.10.2012, 20:15 Uhr

Hier wird aber hart mit den Redakteuren umgegangen. Selbst die Experten sind sich nicht einig wohin es geht, wie soll ein Redakteur ohne charttechnische Kenntnisse die derzeitige Situation richtig einschätzen?!

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