Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

20.06.2012

10:27 Uhr

Insiderinformation

Japan Airlines will sieben Milliarden Euro einsammeln

Die Rettung der Fluggesellschaft Japan Airlines, die sich ein japanischer Staatsfonds Milliarden hat kosten lassen, könnte nun doch noch Gewinne abwerfen. Offenbar steht die Rückkehr des Unternehmen an die Börse bevor.

Ein Flugzeug der Japan Airlines (JAL) hebt nahe des Firmensitzes in Tokyo ab. Reuters

Ein Flugzeug der Japan Airlines (JAL) hebt nahe des Firmensitzes in Tokyo ab.

TokioDie Rettung der Fluggesellschaft Japan Airlines (JAL) könnte der japanischen Regierung fette Gewinne bringen. Beim angestrebten Börsen-Comeback im September wolle JAL 600 bis 700 Milliarden Yen (sechs bis sieben Milliarden Euro) einsammeln, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch.

Ein japanischer Staatsfonds hatte dem Unternehmen nach der Insolvenz 2010 mit rund 3,5 Milliarden Euro unter die Arme gegriffen und hatte im Gegenzug Anteile übernommen. Seither wurde JAL mit einer Rosskur saniert. Die Fluggesellschaft strich 16.000 Stellen und reduzierte Flugrouten sowie Firmenrenten. In dem im März abgelaufenen Geschäftsjahr überraschte sie mit einem operativen Gewinn von 2,5 Milliarden Euro und lag damit ungefähr auf einem Niveau mit der größten US-Fluggesellschaft United Continental Holdings. Der Börsengang von JAL wäre in dem genannten Volumen weltweit der zweitgrößte in diesem Jahr nach Facebook und die siebtgrößte Emission aller Zeiten in Japan.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×