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11.03.2004

08:15 Uhr

Internationale Roadshow läuft angeblich wie erwartet

Ausländische Investoren zeigen Interesse an X-Fab

Auf größeres Interesse als in Deutschland stößt die Emission des Halbleiterproduzenten X-Fab Semiconductor Foundries. Dies verlautete aus Kreisen des Konsortialführerers ING Investment Banking.

scc FRANKFURT/M. „Es läuft so gut wie erwartet“, sagt Xavier Moreels, der bei ING für den Börsengang verantwortlich ist. Nach New York und Boston war das Management am Mittwoch in London auf Roadshow. Auf Kritik von deutschen Aktionärsschützer, dass institutionelle Anleger im Vorfeld mit Analystenstudien bevorzugt behandelt wurden, reagierte er gelassen. Der Erfolg der Emission sei im Gegensatz zu publikumswirksamen Börsengängen wie der belgischen Telefongesellschaft Belgacom oder der Postbank vor allem von institutionellen Investoren abhängig und nicht von Privatanlegern.

Noch immer sorgt die Bewertung von X-Fab unter Investoren für Diskussionen. Während deutsche Fondsmanager einen Unternehmenswert von 150 Mill. Euro für angemessen halten – damit wäre die Aktie zum 1,4-fachen den Umsatzes von 2003 bewertet – hält X-Fab selbst an der Bewertungsspanne von 306 bis 429 Mill. Euro fest. Das entspricht dem 2,7 bis 3,8-fachen des letzten Jahresumsatzes. Bei ING verweist man auf die hohen Wachstumsaussichten. Nach Analystenstudien soll der Umsatz 2004 bis auf knapp 150 Mill. Euro ansteigen. Zum Vergleich: Beim Halbleiter-Unternehmen Siltronic, das nach X-Fab an die Börse drängt, war zuletzt von Bewertungen bis zum 2,3-fachen des letzten Jahresumsatzes die Rede.

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