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10.01.2011

11:16 Uhr

IPO im ersten Halbjahr

Softwarefirma RIB zieht es an die Börse

Die Liste der Kandidaten für Börsengänge in Deutschland füllt sich allmählich. Nach dem Wäsche-Hersteller Schiesser hat nun auch das Software-Unternehmen RIB seine Börsenpläne für 2011 bekanntgegeben. Mit einem Volumen von 90 Millionen wird das IPO im PRime Standard aber klein ausfallen.

HB FRANKFURT. Mit dem Softwareunternehmen RIB Software hat sich ein weiterer Börsenkandidat für 2011 aus der Deckung gewagt. RIB strebe im ersten Halbjahr eine Notierung im streng regulierten Prime Standard an, teilte die Stuttgarter Firma am Montag mit. Dabei sollen voraussichtlich neue Aktien ausgegeben werden als auch eine Umplatzierung bestehender Titel stattfinden. Durch den Schritt aufs Börsenparkett erhofft sich RIB Nettoemissionserlöse von rund 90 Millionen Euro. Begleitet wird das Initial Public Offering (IPO) von der UBS, mit von der Partie sind auch die Berenberg Bank und equinet Bank.

Mit dem Geld will das 1961 gegründete Unternehmen, das sich auf Software für die Bauindustrie spezialisiert hat, sein Geschäft ausweiten und die weitere Produktentwicklung finanzieren. RIB hatte ursprünglich eine Notiz in Hongkong erwogen, im September aber den Zulassungsantrag mit Verweis auf eine positive Entwicklung der Baubranche und Börsen in Europa zurückgezogen.



Für das zweite Quartal dieses Jahres hat bereits der Wäsche-Hersteller Schiesser einen Börsengang in Frankfurt geplant. 2010 hatten Anleger nur wenige Gelegenheiten, bei Börsengängen in Deutschland zuzugreifen, im neuen Jahr erwarten Experten aber eine deutliche Belebung des Marktes.

REUTERS

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