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01.02.2005

15:35 Uhr

Aktien

JP Morgan hebt Gewinnprognosen für Ryanair an - 'Neutral'

Nach Vorlage der Quartalszahlen durch den irischen Billigflieger Ryanair hat das US-Investmenthaus JP Morgan seine Gewinnprognosen für das Unternehmen deutlich angehoben.

dpa-afx LONDON. Nach Vorlage der Quartalszahlen durch den irischen Billigflieger Ryanair hat das US-Investmenthaus JP Morgan seine Gewinnprognosen für das Unternehmen deutlich angehoben. Die Billigflieger-Branche sei in einer viel besseren Verfassung, als die Aktienmärkte im vergangenen Jahr angenommen hätten, hieß es in einer am Dienstag in London veröffentlichten Studie. Dennoch beließen die Analysten ihre Einstufung auf "Neutral", da sie die Aktien des Konkurrenten easyjet vorziehen.

Die Experten erhöhten ihre Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2004/05 um 17,6 Prozent auf 248 Mill. Euro und für 2005/06 um 9,4 Prozent auf 304 Mill. Euro. Beim Umsatz gehen sie jetzt für 2004/05 von 1,304 Mrd. Euro aus (+5,2 Prozent) und für 2005/06 von 1,525 Mrd. (+3,3 Prozent).

Im dritten Quartal (Ende Dezember) sei es nun doch nicht zu dem von Ryanair angekündigten "Blutbad" bei den Preisen gekommen, stellten die Analysten fest. Die Quartalszahlen hätten die Erwartungen um mehr als die übliche Marge übertroffen. Außerdem habe das Unternehmen selbst seine Gewinnprognose für 2004/05 auf 246 Mill. Euro erhöht und einen Renditeanstieg für das vierte Quartal von fünf Prozent angekündigt. Gemäß der Einstufung "Neutral" geht JP Morgan davon aus, dass sich die Aktie in den kommenden sechs bis zwölf Monaten im Gleichklang mit dem vom Analystenteam beobachteten Sektor entwickeln wird.

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