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13.08.2015

15:03 Uhr

Kapitalerhöhung geplant

Tesla will die Akkus aufladen

Der kalifornische Elektroautomobil-Hersteller Tesla steckt tief in den roten Zahlen. Für seine Expansion braucht das Unternehmen Geld. Und das beschafft es sich über die Börse – mit 2,1 Millionen neuen Aktien.

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SouthfieldDer Hersteller von Luxusautomobilen, Tesla, will neues Kapital über die Börse beschaffen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg sollen 2,1 Millionen neue Tesla-Aktien herausgegeben werden. So sollen sich die Kassen mit bis zu 566,5 Millionen Dollar füllen. Vorstand der Firma Elon Musk plant dabei, 83.974 Aktien im Wert von 20 Millionen US-Dollar zu kaufen, hieß es in der obligatorischen Mitteilung an die Börsenaufsicht. Über den genauen Zeitplan der Kapitalerweiterung gibt es noch keine Informationen. Das über die Kapitalerweiterung beschaffene Geld soll unter anderem dazu dienen, das Vertriebsgeschäft von Tesla auszubauen. Außerdem soll ein günstigeres Elektroauto namens „Model 3” entwickelt werden.

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Tesla, das ist keine Aktie. Tesla ist eine Hoffnung, eine Vision. Und wie das so ist mit Visionen, muss man weit vorausschauen, fest an den Erfolg glauben – und die etwas hässliche Gegenwart großzügig übersehen.

Damit ist Musk der größte Anteilseigner von Tesla. Bei dem geplanten Börsenmanöver soll – neben Goldman Sachs und JPMorgan – auch die Deutsche Bank beteiligt sein. Der kalifornische Autohersteller ist zurzeit etwa 30,3 Milliarden US-Dollar an der Börse wert. Die Tesla-Aktie stieg im laufenden Jahr um rund 7,1 Prozent. Im vorbörslichen Handel legten die Anteilsscheine rund zwei Prozent zu.

Tesla ging im Juni 2010 an die Börse – als erster US-Automobilhersteller seit einem halben Jahrhundert. Damals hatte der Elektroauto-Pionier 226 Millionen Dollar von Anlegern eingesammelt. Weiteres Geld kam im Mai 2013 in die Kassen: Tesla hatte Aktien und Anleihen im Wert von 1,08 Milliarden US-Dollar auf den Markt gebracht und damit unter anderem einen staatlichen Kredit in Höhe von 465 Millionen US-Dollar bezahlt. Weitere 2,3 Milliarden US-Dollar hatte sich das Unternehmen 2014 geliehen und damit eine Batteriefabrik im amerikanischen Rheno finanziert.

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