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17.01.2005

10:56 Uhr

Konsortium aus elf Banken begleiten IPO

Premiere will im März an die Börse

Der Münchener PayTV-Sender Premiere will bereits im März 2005 an die Börse gehen. „Ein wichtiger Teil der Emission soll aus einer Kapitalerhöhung stammen“, teilte Premiere am Montag in München mit, ohne ein Volumen zu nennen. Es könnte sich dabei um die größte Emission in Deutschland seit dem Initial Public Offering (IPO) der Postbank im Sommer vergangenen Jahres handeln.

Die Premiere-Zentrale in München. Foto: dpa

Die Premiere-Zentrale in München. Foto: dpa

HB MÜNCHEN. „Premiere werden durch die Ausgabe neuer Aktien voraussichtlich mehrere hundert Millionen Euro zufließen.“ Premiere-Abonnenten sollen Vorteile bei der Zeichnung der Aktien erhalten.

Angestrebt werde eine Notierung am Amtlichen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse im Prime Standard, teilte Premiere mit. Die Transaktion stehe unter der Führung der HVB, Morgan Stanley und Credit Suisse First Boston (CSFB). Insgesamt werde die Transaktion von elf deutschen und internationalen Finanzhäusern begleitet. Als Co-Lead-Manager agierten die DZ Bank, UBS, Lehman Brothers und die Bayerische Landesbank. Co-Manager sollen die WestLB, Dresdner Bank und österreichische Bank für Arbeit und Wirtschaft (BAWAG) und Cazenove sein.

Angaben zum Emissionsvolumen, zur Preisspanne sowie zur Zeichnungsfrist wurden noch nicht gemacht. Die Details des Börsengangs wollen die Gesellschafter gemeinsam mit den Konsortialbanken in den nächsten Wochen festlegen. Am 1. Februar will der Pay-TV-Sender die Geschäftszahlen für 2004 veröffentlichen. Fondsmanager hatten in den Vergangenheit den gesamten Unternehmenswert auf 2,5 bis 3,5 Milliarden Euro geschätzt. Mit dem Börsengang will Premiere institutionelle wie auch Privatanleger ansprechen. Premiere-Kunden, die ihr Abonnement bis 16. Januar abgeschlossen haben, sollen eine bevorrechtigte Zuteilung bzw eine Mindestmenge an Aktien erhalten.

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