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27.07.2011

13:25 Uhr

Kontron

Höhere Jahresprognose lässt Anleger jubeln

Weil die Kunden wieder mehr investieren, klingeln bei Kontron die Kassen. Der Kleincomputerhersteller ist optimistisch, dass das so bleibt – sehr zur Freude der Anleger. Die Aktie legt kräftig zu.

Winzige Mikrochips, die auch in Kleincomputern stecken Quelle: dpa/picture alliance

Winzige Mikrochips, die auch in Kleincomputern stecken

DüsseldorfDie im TecDax notierten Aktien des Kleincomputerherstellers Kontron legten am Vormittag um mehr als fünf Prozent zu auf  7,50 Euro. Von ihrem 52-Wochen-Hoch bei knapp 9,50 Euro ist die Aktie damit allerdings noch weit entfernt. So teuer war die Aktie zuletzt im Januar.

Grund für das Kursplus war die Aufstockung der Jahresprognose, die den Anlegern scheinbar gut gefiel. Der Kleincomputerhersteller Kontron blickt wegen steigender Investitionen seiner Kunden in neue Technologien optimistischer in die Zukunft. Im laufenden Jahr sei ein Umsatz von mehr als 570 Millionen Euro und eine operative Rendite von acht bis neun Prozent zu erwarten, teilte das Unternehmen mit.

Im abgelaufenen Quartal steigerte die Firma aus Eching bei München ihren Umsatz verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um ein Viertel auf 145,2 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (Ebit) erreichte 11,4 Millionen. Damit übertraf Kontron leicht die Erwartungen der Analysten. Im Vorjahreszeitraum hatten die Oberbayern wegen eines Betrugsfalls in Malaysia einen Verlust von gut 30 Millionen Euro wegstecken müssen.

Analysten honorierten die angehobene Prognose: Ein Analyst von Equinet hat seine Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 10,00 Euro bestätigt. Die Quartalsbilanz des Minicomputer-Herstellers sei auf den ersten Blick positiv, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Mittwoch.

Erfreulich sei die gute Marge, die das Unternehmen im zweiten Jahresviertel erzielt habe, da es hier immer einen Schwachpunkt gegeben habe. Die Anhebung der Umsatzprognose für das Gesamtjahr komme für ihn nicht völlig überraschend. Auch die Experten der DZ-Bank urteilten „Kaufen“. Ihr Kursziel ist mit 11,50 Euro sogar noch höher als das von Equinet.

In den vergangenen vier Woche empfahlen insgesamt neun Analysten die Aktie zum Kauf.  Die Kursziele lagen zwischen 8,64 bis 11,50 Euro. Einzig die Experten der Unicredit urteilten nach Informationen von Bloomberg mit „Halten“ (Ziel: 8,80 Euro). Verkaufsempfehlungen gab es keine.

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