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08.07.2011

14:17 Uhr

Kurschancen

Deutsche-Bank-Aktie auf dem Sprung

Die Aktie der Deutschen Bank steckt seit zwei Jahren im Morast. Eine Entscheidung für die neue Führungsspitze und der Verkauf der BHF Bank könnten das Papier nach oben ausbrechen lassen.

Die beiden Türme der Deutschen Bank. Quelle: Reuters

Die beiden Türme der Deutschen Bank.

DüsseldorfEs ist der letzte Handelstag für die Deutsche-Bank-Aktie, bevor sich am Sonntag die Aufsichtsräte Clemens Börsig, Tilman Todenhöfer und Werner Wenning bei einem Geheimtreffen entscheiden, wer nach Josef Ackermann Deutschlands größte Bank führen soll. Die Anleger scheinen einer Entscheidung entgegenzufiebern. Es kursieren genügend Gerüchte über die neue Führung, um den Kurs der Aktie umzutreiben. Am Vormittag lag das Papier bei 41,04 Euro und damit 0,7 Prozent im Plus, drehte wenige Stunden später ins Minus. Der Tiefpunkt lag am Mittag bei 40,49 Euro.

Die DB-Aktie könnte ein paar positive Impulse gut gebrauchen. In den vergangenen zwölf Monaten war das Papier verhältnismäßig volatil und hat unter dem Strich 8,5 Prozent verloren. Außerdem hat sich die Aktie seit zwei Jahren auf einem Niveau zwischen 40 und 50 Euro festgesetzt. Der Ausbruch aus diesem Korsett wäre für die Anleger ein Segen. Deshalb schauen viele gebannt auf die Entwicklungen in der nahen Zukunft.

Medienberichten zufolge ist es derzeit wahrscheinlich, dass sich Investmentbank-Chef Anshu Jain gemeinsam mit seinem deutschen Kollegen Jürgen Fitschen die Spitze der Deutschen Bank teilen wird. Dem Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Börsig wird vorgeworfen, bei der Suche nach einem Nachfolger für Ackermann gescheitert zu sein. Im Gespräch war zuletzt der frühere Bundesbank-Chef Axel Weber. Als Anfang der Woche bekannt wurde, dass diese Verhandlungen erfolglos waren und Weber einen Vertrag beim Schweizer Konkurrenten UBS unterschrieben hat, verschärfte sich die Kritik an Börsig.

Der Riss in der Deutschen Bank geht durch Aufsichtsrat und Vorstand. Gegen Fitschen, der einen makellosen Ruf genieße, gebe es Vorbehalte wegen seines Alters. Mit 62 Jahren würde er von Anfang an als „Übergangslösung“ gelten, habe es in den Kreisen geheißen. Ackermanns Vertrag als Vorstandsvorsitzender läuft noch bis 2013.

Kommentare (2)

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aruba

08.07.2011, 17:46 Uhr

Guten Tag,.... Liebes Handelsblatt ..... Ich hoffe ( in meinem Interresse ) dass Gott ( den es nicht gibt )... die Deutsche Bank endlich steigen laesst. Ob Ackermann oder ein Zeuge Jehowas an der Spitze ist mir Schnuppe. Nur nach Oben soll der Kremplel endlich gehen. Besten Dank

Silverager

12.07.2011, 07:51 Uhr

Wer jetzt Bank-Aktien kauft, der kann doch nur unter Drogen stehen.

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