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28.06.2016

10:34 Uhr

Line-Börsengang

Whatsapp-Konkurrent setzt Preisspanne fest

Der japanische Messenger-Dienst Line plant einen milliardenschweren Börsengang. Am Dienstag gab das Unternehmen die angestrebte Preisspanne für die Aktien bekannt. Es wird der bisher größte Tech-Börsengang des Jahres.

Der Kurznachrichtendienst ist vor allem in Asien beliebt. dpa

Messenger Line

Der Kurznachrichtendienst ist vor allem in Asien beliebt.

TokioDer Kurzmitteilungsdienst Line könnte bei seinem anstehenden Börsengang umgerechnet über 1,1 Milliarden Dollar heben. Der aus Japan stammende Konkurrent von Facebook-Diensten wie Messenger und Whatsapp setzte am Dienstag die Preisspanne für die Aktie auf 2700 bis 3200 Yen fest. Damit könnte die Platzierung inklusive der sogenannten Mehrzuteilungsoption für teilnehmende Banken bis zu 128,8 Milliarden Yen schwer werden. Es wird der bisher größte Tech-Börsengang des Jahres.

Line hatte die Bekanntgabe der Preisspanne wegen der Markt-Turbulenzen infolge der Brexit-Entscheidung von Montag auf Dienstag verschoben. Als Termin für den Börsengang werde allerdings zunächst weiterhin Mitte Juli angepeilt, hieß es dabei.

Messenger aus Japan: Line geht an die Börse

Messenger aus Japan

Line geht an die Börse

In Tokio steht der bisher größten Börsengang des Jahres an. Die in vor allem in Asien beliebte App wagt nach einigen Anläufen nun den Schritt aufs Parkett. Mitte Juli sollen die ersten Aktien ausgegeben werden.

Line gehört dem südkoreanischen Internet-Konzern Naver und hat nach jüngsten Zahlen von Ende März rund 218 Millionen aktive Nutzer im Monat. Mehr als die Hälfte von ihnen lebt in Japan, Thailand, Taiwan und Indonesien. Weltweit wird der Messenger-Markt vor allem von Facebook beherrscht: WhatsApp kommt auf eine Milliarde Nutzer und der Facebook Messenger auf 900 Millionen.

Line setzte früh auf Spiele, Musik und andere Multimedia-Inhalte wie bunte animierte Sticker, die man verschicken kann. Facebook sprang auf diesen Trend in seinem Messenger auf, während sich WhatsApp eher schnörkellos auf Kern-Funktionen beschränkt. Auch Apple will künftig bei seiner SMS-Alternative iMessage stärker auf Emoji und Sticker setzen.

Von

dpa

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