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07.05.2013

11:10 Uhr

Lufthansa-Aktie im Fokus

Der Preis der Chaostage

Pünktlich zur Hauptversammlung erschreckt die Lufthansa ihre Aktionäre mit einer abenteuerlichen Personal-Posse. Da auch die langfristige Bilanz der Aktie eher mau ist, dürften Aktionäre einige kritische Fragen stellen.

Der wankelmütige Lufthansa-Aufsichtsrat Wolfgang Mayrhuber auf der Hauptversammlung in Köln. Reuters

Der wankelmütige Lufthansa-Aufsichtsrat Wolfgang Mayrhuber auf der Hauptversammlung in Köln.

KölnVor der Kölner Lanxess-Arena hat die Lufthansa zwei große Empfangszelte für die Aktionäre aufgebaut. Die Anteilseigner sollen sich wohl fühlen, denn die Führung mutet ihnen einiges zu. Die Befürchtung: Nach der Eröffnung von Aufsichtsratschef Jürgen Weber und der Rede von Lufthansa-Chef Christoph Franz werden die Aktionäre ihren Ärger über den Zickzack-Kurs der Airline Luft machen. Vor dem Saal erhalten die Aktionäre weiße Lufthansa-Papiertüten mit kleinen Aufmerksamkeiten.

Am Montag hatte die Lufthansa erklärt, dass Aufsichtsratschef Wolfgang Mayrhuber wegen heftiger Kritik von Investoren seinen geplanten Einzug in das Kontrollgremium aufgibt. Wenig später dann die Rolle rückwärts: Die Lufthansa erklärte, dass die Eigner die deutsche Doppelstruktur der Unternehmenslenkung aus Vorstand und Aufsichtsrat nicht verstanden hätten. Wichtige Investoren hätten aber eingelenkt, weshalb auch Mayrhuber sich bereit erklärt, an seiner Kandidatur zur Wahl in den Aufsichtsrat unverändert festzuhalten.

„Sie werden es ja irgendwie erklären, lassen wir uns überraschen“, sagt ein Aktionär. „Ich habe es gestern erst spät mitbekommen, mal sehen, was dazu heute gesagt wird“, so ein anderer. Es ist die Ruhe vor dem Sturm.
Nicht nur die Befindlichkeiten des Top-Personals sorgen für Ärger. Die Aktie der Deutsche Lufthansa enttäuscht anspruchsvolle Anleger. Der aktuelle Kurs von 15,76 Euro ist weit entfernt vom Allzeithoch bei 26,15 Euro im Jahr 1998 und auch vom letzten Hoch bei gut 22 Euro Anfang 2007.

Dafür ist auch der frühere Vorstandschef Wolfgang Mayrhuber verantwortlich, ebenso wie für die aktuelle Personalposse. "Das ist ein großer Blödsinn", sagt der 59-jährige Pensionär Uwe Brinkmann am Dienstag. "Er hat abgelehnt und hätte dabei bleiben sollen." Ein anderer Eigner bewertet die siebenjährige Arbeit von Mayrhuber als Vorstand bis Ende 2010 kritisch. "Er hat in der Zeit viel verschuldet, und das belastet die Lufthansa jetzt", sagt Dietmar Pfaff, Rentner aus Köln.

Kommentare (1)

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mon_yburns@central.banktunnel.eu

07.05.2013, 14:21 Uhr

Die korrupten und gegen die Menschenrechte und die Bindung an Recht und Gesetz MEUTERNDEN Polizeikräfte und Juristen, a sofort "ZENSUR-NAZIS" bauen DNS-Sperren ein, also STATEFUL PACKET-ISNPECTION - erst wird mittels "False Flag Hacks" für die Anschaffung von Zenusrinfrastrukutr gesorgt (DNS-Amplification Attacks) und dann wir die Infrastruktur von den ZENSURNAZIS überniommen umm alle Veröffentlichuungen von Shcweienrien über die herrshcenden Politiker zu unterbinden!

http://central.banktunnel.eu/20130507-1133-ecbint-pROOF-OF-LIFE.jpg
http://img24.imageshack.us/img24/8634/201305071133ecbintproof.jpg

meine Reaktion: PRESSEFREIHEIT!

http://tabe-lara.tumblr.com

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