Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

20.07.2015

11:00 Uhr

Manz-Aktie hebt ab

Apple-Zulieferer erhält Großaufträge

Spezialmaschinenbauer Manz kann mit seiner noch jungen Batterie-Sparte Großaufträge einsacken. Die Aktie des Apple-Zulieferers schießt daraufhin am Montagmorgen um fast zehn Prozent in die Höhe.

Der Spezialmaschinenhersteller profitiert von einem Großauftrag. dpa

Apple-Zulieferer Manz

Der Spezialmaschinenhersteller profitiert von einem Großauftrag.

FrankfurtDer Apple-Zulieferer Manz sieht nach dem Erhalt mehrerer Großaufträge in seiner Batterie-Sparte großes Wachstumspotenzial für den noch jungen Geschäftsbereich. Das Volumen der Bestellungen belaufe sich auf insgesamt rund 50 Millionen Euro, teilte der Spezialmaschinenbauer am Montag mit.

Auf Umsatz und Gewinn werde sich das Geschäft zum Teil noch in diesem Jahr sowie im ersten Halbjahr 2016 niederschlagen. „Mit diesen Aufträgen und dem, was wir noch in Aussicht haben, bin ich für die weitere Entwicklung des Unternehmens optimistisch gestimmt“, sagte Firmenchef Dieter Manz. Die im TecDax notierten Aktien schossen zur Eröffnung um 9,4 Prozent in die Höhe.

Das Batterie-Geschäft des Reutlinger Unternehmens befindet sich gerade im Aufbau. 2014 hatte Manz in der Sparte lediglich 25 Millionen Euro von insgesamt 306 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet. Anfang des Jahres kamen aber bereits Aufträge im Volumen von 40 Millionen Euro hinzu.

Tops und Flops: Die Wertvernichter und Börsen-Schocker

Tops und Flops

Die Wertvernichter und Börsen-Schocker

Ein bekannter Modekonzern stürzt krass ab, ein Big Data-Unternehmen legt eine unglaubliche Kursrally hin. Die zehn schlechtesten und die zehn besten Werte des ersten Halbjahres aus dem HDax.

Im Rahmen der nun erhaltenen Order baut Manz Produktionsanlagen für Lithium-Ionen-Batterien für elektronische Geräte. „Ich bin davon überzeugt, dass wir mittelfristig in diesem Bereich noch einiges erwarten dürfen“, sagte Firmengründer Manz.

Das 1987 gegründete Unternehmen hatte erst vor wenigen Wochen wegen einer Auftragsstornierung in der Elektronik-Sparte seine Jahresziele eingedampft und erwartet für 2015 nun erneut einen Verlust. Ursprünglich hatte Manz mit einem „deutlich positiven“ Ergebnis vor Steuern und Zinsen gerechnet. 2014 war die Firma wegen Abschreibungen im Solargeschäft in die roten Zahlen gerutscht.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×