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20.11.2013

13:49 Uhr

Medien-Aktien

Analysten kritisieren Sky und RTL

Der Wettbewerb mit Online-Portalen ist hart, die Deutschen bleiben Muffel beim Bezahlfernsehen: Eine Analystenkritik macht Sky und RTL zu den Schlusslichtern im MDax. Andere Medien-Werte fallen ebenfalls.

BofA/Merrill Lynch hat Sky von „neutral“ auf „underperform“ heruntergestuft. dpa

BofA/Merrill Lynch hat Sky von „neutral“ auf „underperform“ heruntergestuft.

FrankfurtEin kritischer Kommentar der Bank of America/Merrill Lynch zu den Aussichten von Sky Deutschland und RTL hat den deutschen Medien-Aktien am Mittwoch zu schaffen gemacht. Die Aktien von Sky fielen um bis zu 3,2 Prozent auf 7,32 Euro, RTL büßten bis zu 2,5 Prozent auf 88,70 Euro ein. Damit zählten beide Titel zu den Schlusslichtern im MDax. Axel Springer und Pro7 verloren im Sog je etwa zwei Prozent auf 42,85 und 32,45 Euro.

Die Bank of America hat Sky und RTL auf „underperform“ von „neutral“ beziehungsweise von „buy“ heruntergestuft. Die Analysten gehen davon aus, dass die Exklusivrechte für die Übertragung der Bundesliga und einige Marketing-Deals mit Kabelanbietern dem Bezahlfernsehsender keinen außerordentlichen Wachstumsschub geben werden. Ein Grund dafür sei der härter werdende Wettbewerb mit Online-Portalen wie das zu Pro7 gehörende Maxdome. Zudem seien die Deutschen als Bezahl-Fernseh-Muffel bekannt.

Die Abstufung von RTL begründeten die Experten mit dem Kursanstieg seit dem Sommer. Zwar biete der Medienkonzern weiter eine attraktive Dividendenrendite. Aus Anlagesicht attraktiver sei aber Pro7; allein schon wegen der HD-Technik und der günstigeren Bewertung.

Von

rtr

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