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15.09.2014

09:51 Uhr

Milliardendeal

Brauerei-Aktien durch Fusionsspekulationen beflügelt

SABMiller baggert weiter an Heineken, die Hoffnung auf eine Milliardenfusion beflügelt nun die Aktien der gesamten Brauereibranche. Heineken wehrt sich jedoch weiter tapfer.

Bierkkartons stehen auf dem Produktionsband der Heineken Brauerei in Den Bosch: Heineken hatte zuvor eine Offerte von SABMiller zurückgewiesen. dpa

Bierkkartons stehen auf dem Produktionsband der Heineken Brauerei in Den Bosch: Heineken hatte zuvor eine Offerte von SABMiller zurückgewiesen.

FrankfurtDie Hoffnung auf eine milliardenschwere Fusion in der Brauereibranche hat Anleger am Montag in Kauflaune versetzt. Die Aktien von Heineken stiegen in Amsterdam um bis zu 4,3 Prozent auf ein Rekordhoch von 61,98 Euro. Rivale SABMiller legte in London sogar 6,2 Prozent zu und war mit 3617,5 Pence so teuer wie zuletzt im Mai 2013. Der dänische Konzern Carlsberg verbuchte ein Kursplus von zeitweise 3,6 Prozent und der weltweite Branchenprimus Anheuser-Busch InBev notierte an der Brüsseler Börse 1,2 Prozent fester.

Heineken hatte zuvor eine Offerte von SABMiller zurückgewiesen. Der britische Konzern, zu dessen Marken neben Miller auch Pilsner Urquell gehören, will durch eine große Übernahme verhindern, seinerseits geschluckt zu werden. An den Finanzmärkten wird seit Monaten spekuliert, dass Anheuser-Busch (Budweiser, Beck's) die weltweite Nummer zwei aufkaufen will.

Von

rtr

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