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28.01.2005

15:30 Uhr

Mittel - und Osteuropäischer Aktienmarkt

Vielfältige Anlagemöglichkeiten in Polen, Ungarn & Co.

Spätestens mit der Erweiterung der Europäischen Union sind die mittel- und osteuropäischen Aktienmärkte in den Fokus vieler Anleger gerückt. Eine Schlüsselstellung nehmen dabei Polen, Ungarn und die Tschechische Republik ein. Als Messlatte für die Entwicklung dieser Aktienmärkte gilt der von der Wiener Börse laufend berechnete CECE-Index.

HB DÜSSELDORF. Dieser wird sowohl auf Dollar- als auch auf Eurobasis ermittelt. Der Index enthält die 26 wichtigsten Aktien der Börsen Budapest, Prag und Warschau, darunter Werte wie die ungarische Bank OTP, den Generikahersteller Gedeon Richter oder die Cesky Telecom. Das Börsenbarometer wird quartalsweise anhand von objektiven Kriterien wie Börsenkapitalisierung und Liquidität überprüft und aktuellen Entwicklungen angepasst.

Anlegern, die an dem Aufschwung der Region teilhaben wollen, bietet der Index eine Einstiegsmöglichkeit in die Märkte, zum Beispiel über Indexzertifikate. Daneben gibt es auch andere Papiere wie Aktienzertifikate. Raiffeisen Capital Management empfiehlt zurzeit eine Gewichtung der mittelosteuropäischen Märkte von zehn bis fünfzehn Prozent im Anlageportefeuille. Neben Zertifikaten kann die Diversifizierung des Anlageportfolios auch über Einzelwerte erfolgen. Beim Kauf der Aktien an der Heimatbörse muss dabei das Währungsrisiko im Auge behalten werden. Zum Teil werden die Papiere aber auch an deutschen Börsen gehandelt. Darüber hinaus gibt es inzwischen zahlreiche Investmentfonds, die die Aktienmärkte der Region abbilden. Seit der EU-Erweiterung im Mai 2004 sind westliche Fonds verstärkt in Mittel- und Osteuropa aktiv geworden. In jüngster Zeit lässt sich dies besonders bei Fonds aus Skandinavien, den Benelux-Staaten und Südeuropa beobachten.

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