Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

11.07.2014

09:52 Uhr

Nach Kursrutsch

Börsenaufsicht stoppt Leerverkäufe mit Espirito-Aktien

Die Banco Espirito Santo hält die europäischen Anleger seit gestern in Atem. Nun greift die britische Börsenaufsicht ein und verbietet vorübergehend Leerverkäufe mit Aktien der portugiesischen Bank.

Die Banco Espirito Santo: Hintergrund der Spekulationen um die Bank sind erhebliche Schwierigkeiten der Muttergesellschaft Espirito Santo International (ESI). AFP

Die Banco Espirito Santo: Hintergrund der Spekulationen um die Bank sind erhebliche Schwierigkeiten der Muttergesellschaft Espirito Santo International (ESI).

LondonDie britische Börsenaufsicht hat Leerverkäufe mit Aktien der in die negativen Schlagzeilen geratenen portugiesischen Banco Espirito Santo verboten. Es handele sich um eine vorübergehende Maßnahme, teilte die Financial Conduct Authority (FCA) am Freitag in London mit. Bei Leerverkäufen handelt es sich im Prinzip um eine Wette auf sinkende Kurse. Die Aktien der Bank waren am Donnerstag vom Handel ausgesetzt worden. Zuvor waren sie um bis zu 19 Prozent auf ein Zwölf-Monats-Tief von 0,50 Euro gefallen.

Hintergrund der Spekulationen um die Bank sind erhebliche Schwierigkeiten der Muttergesellschaft Espirito Santo International (ESI). Gegen die in Luxemburg ansässige Holding ermitteln Behörden wegen massiver Unregelmäßigkeiten. Laut Medienberichten soll die Gesellschaft über sieben Milliarden Euro Schulden haben, die sie nicht komplett bedienen kann. Finanzkreisen zufolge wird mit Hochdruck an einem Rettungsplan gearbeitet. Die Banco Espirito Santo zählt zu den Großbanken in der Euro-Zone, die ab November von der Europäischen Zentralbank (EZB) beaufsichtigt werden sollen und damit auch dem Stresstest unterzogen werden.

Geldanlage: So sparen die Deutschen

Platz 10

Festverzinsliche Wertpapiere: 8 Prozent
Bei den Geldanlagen der Deutschen gibt 2014 laut einer TNS-Umfrage deutliche Unterschiede zum Vorjahr. Mehr als 2000 Bürger über 14 Jahren nahmen an der Umfrage des Meinungsforschungsinstituts zum Sparverhalten der Deutschen teil.
Quelle: Verband der privaten Bausparkassen

Platz 9

Aktien: 14 Prozent

Patz 8

Investmentfonds: 20 Prozent

Platz 7

Riester-Rente: 22 Prozent

Platz 6

Immobilien: 25 Prozent

Platz 5

Kurzfristige Geldanlagen: 32 Prozent

Platz 4

Renten- und Kapital-LV: 35 Prozent

Platz 3

Sparen auf Girokonto: 37 Prozent

Platz 2

Bausparvertrag: 37 Prozent

Platz 1

Sparbuch und Spareinlagen: 51 Prozent

Die beliebteste Geldanlage ist mit 51 Prozent zwar immer noch das Sparbuch. Es verzeichnete im Vergleich zu 2013 jedoch einen Rückgang um vier Prozentpunkte.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×