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13.10.2011

16:22 Uhr

Nach Milliardendeal

Rolls-Royce-Aktie auf Höhenflug

Rolls Royce hat den milliardenschweren Verkauf seines Anteils am internationalen Triebwerkskonsortium verkündet - und an der Londoner Börse hebt die Aktie des Flugzeugmotorenbauers ab.

Die Roll-Royce-Aktie stieg zwischenzeitlich um mehr als sechs Prozent. dapd

Die Roll-Royce-Aktie stieg zwischenzeitlich um mehr als sechs Prozent.

Der milliardenschwere Verkauf seines Anteils am internationalen Triebwerkskonsortium IAE hat der Aktie des britischen Flugzeugmotorenbauers Rolls Royce Flügel verliehen. Die Papiere stiegen an der Londoner Börse am Donnerstag zwischenzeitlich um mehr als sechs Prozent.

Rolls Royce kündigte an, künftig in einem Joint Venture gemeinsam mit dem US-Triebwerksproduzenten Pratt & Whitney treibstoffsparende Motoren für mittelgroße Flugzeuge entwickeln zu wollen. Ziel sind die Flugzeuge der neuen Generation, die etwa ab dem Jahr 2020 auf den Markt kommen werden. Ein Sprecher von Rolls Royce gab den Bedarf des Marktes in den nächsten 20 Jahren mit etwa 45.000 Triebwerken an.

Im Gegenzug zog sich Rolls Royce aus der Neumotorisierung der bestehenden Flugzeuggeneration zurück und verkaufte seinen IAE-Anteil zum Preis von 1,5 Milliarden US-Dollar (1,1 Mrd Euro) an Pratt & Whitney. Rolls Royce erhält darüber hinaus für 15 Jahre eine feste Zahlung pro Flugstunde für die von den Briten mitentwickelten Triebwerke des Typs V 2500, die in der Airbus-320-Familie eingesetzt werden. Dies sichere Rolls Royce allein im Jahr 2012 rund 140 Millionen US-Dollar und in den Folgejahren vermutlich mehr als 100 Millionen Dollar.

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