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12.11.2011

16:42 Uhr

Nach Skandal

Singapur-Staatsfonds lässt Olympus fallen

Der Bilanzskandal bei Olympus hat schwerwiegende Folgen für den Kamerahersteller: Der Staatsfonds GIC aus Singapur, ein Großinvestor, hat fast alle seine Aktien des Unternehmens verkauft.

Olympus hat nun nicht mehr nur mit einem Skandal zu kämpfen, sondern bekommt auch Probleme mit Großinvestoren. Reuters

Olympus hat nun nicht mehr nur mit einem Skandal zu kämpfen, sondern bekommt auch Probleme mit Großinvestoren.

SingapurDer Staatsfonds GIC aus Singapur hat wegen des Bilanzskandals bei Olympus fast alle seine Aktien des Kameraherstellers verkauft. Grund sei das mutmaßliche Fehlverhalten bei Olympus, erklärte der Fonds am Samstag. Im Frühjahr besaß GIC noch 2,17 Prozent der Olympus-Aktien.

Der Kameraproduzent räumte am Dienstag ein, über Jahrzehnte Verluste aus Wertpapier-Geschäften verheimlicht und falsch verbucht zu haben. Dabei könnte es um fast 1,5 Milliarden Dollar gehen. Experten stellen sogar die Zukunft des Konzerns infrage. Die Tokioter Börse droht mit dem Entzug der Lizenz.

Von

rtr

Kommentare (1)

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zorn

12.11.2011, 23:52 Uhr

Wenn jemand verkauft, hat auch jemand gekauft und bestimmt nicht um Geld zu verlieren.

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