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25.04.2014

12:35 Uhr

Nach Übernahmeberichten

Börsenaufsicht verlangt Erklärung von Alstom

Nach Gerüchten, dass General Electric das französische Unternehmen Alstom übernehmen will, schoss dessen Aktienkurs in die Höhe. Jetzt wird der Handel ausgesetzt – möglicherweise wird es noch heute eine Erklärung geben.

Schriftzug auf dem Verwaltungsgebäude von Alstrom in Salzgitter: Die Papiere wurden in Paris vom Handel ausgesetzt. dpa

Schriftzug auf dem Verwaltungsgebäude von Alstrom in Salzgitter: Die Papiere wurden in Paris vom Handel ausgesetzt.

ParisDie Aktien des französischen Siemens-Rivalen Alstom sind am Freitag nach Angaben der Pariser Börse auf Anordnung der französischen Börsenaufsicht AMF vom Handel ausgesetzt worden. Alstom wollte den Vorgang auf Nachfrage von Handelsblatt Online nicht kommentieren. „Wir können dazu nichts sagen, wir haben das nicht gefordert. AMF hat es gefordert“, hieß es in einer Stellungnahme. Auch ein Sprecher von Großaktionär Bouygues lehnte eine Stellungnahme ab.

Am Donnerstag war das Papier wegen eines Medienberichtes über eine möglicherweise bevorstehende Übernahme durch General Electric um gut zehn Prozent in die Höhe geschossen.

Auf Anfrage von Handelsblatt Online bei der französischen Börsenaufsicht AMF erklärte eine Sprecherin: „AMF verlangt von Alstom zu kommunizieren.“ Sie machte auch auf Nachfrage keine Angaben darüber, worüber Alstom kommunizieren soll. Ob ein Verdacht der Kursmanipulation bestehe, wollte die AMF-Sprecherin bestätigen.

Die zustände Börse Euronext in Paris erklärte: „Die Aktie ist auf Verlangen von AMF bis auf weiteres vom Handel ausgesetzt.“

Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg, die sich auf eine nicht nähere spezifizierte „informierte Person“ beruft, will der Verwaltungsrat von Alstom am heutigen Freitag zusammentreten, um einen möglichen Verkauf großer Teile des französischen Industriekonzerns an General Electric zu besprechen. Im Anschluss an die Sitzung werde möglicherweise eine Erklärung veröffentlicht, sagte die Person, die sich Anonymität ausbat. Auch die Nachrichtenagentur Reuters berichtet mit Bezug auf mit der Sache vertrauten Kreisen, dass das Board von Alstom noch heute zusammenkomme.

Kommentare (1)

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25.04.2014, 13:21 Uhr

Diese Nachricht dürfte die Siemens-Chefs NICHT in Unruhe versetzen: US-Rivale General Electric (GE) wolle das französische Unternehmen Alstom für mehr als 13 Milliarden Dollar kaufen, meldet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider- Solche Gerüchte sind normal im Geschäftsleben und sehr oft Luft blasen. zweiten GE wird sehr schnell heraus finden das sie sehr viel Chinese Schrott für 13 Milliarden bekommen. Auf dem Alstom Website ist dieses zu finden. Also es fehlen an Innovative Geschäfts Denker und Produkte- ist Alstom trotzdem 13 Milliarden wert?

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