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10.11.2015

18:38 Uhr

Neuemission

Amundi spürt bei Börsengang Gegenwind

Die starke Konjunkturabkühlung in China macht Börsenanwärtern derzeit die Marktbedingungen schwierig, so auch Europas größtem Vermögensverwalter. Amundi hat die Preisspanne pro Anteilsschein nun eingegrenzt.

Der Vermögensverwalter ist 2010 durch die Fusion der entsprechenden Aktivitäten der französischen Banken Societe Generale und Credit Agricole entstanden. Reuters

Amundi-Zentrale in Paris

Der Vermögensverwalter ist 2010 durch die Fusion der entsprechenden Aktivitäten der französischen Banken Societe Generale und Credit Agricole entstanden.

ParisEuropas größter Vermögensverwalter Amundi muss beim geplanten Börsengang einem Insider zufolge den Investoren entgegenkommen. Die Preisspanne sei auf 43 bis 45 Euro pro Anteilsschein eingegrenzt worden, sagte eine Person aus dem Unternehmensumfeld am Dienstag zu Reuters. In der neuen Spanne gebe es ausreichend Nachfrage. Zuvor waren die Papiere dem Insider zufolge Anlegern für 42 bis 52,50 Euro angedient worden.

Die Anpassung spiegelt die derzeit schwierigen Marktbedingungen für Börsenaspiranten wider. Amundi hat im dritten Quartal wegen der Turbulenzen an den Börsen, die vor allem auf Sorgen vor einer starken Konjunkturabkühlung in China zurückgingen, 15 Prozent weniger verdient.

Der Vermögensverwalter ist 2010 durch die Fusion der entsprechenden Aktivitäten der französischen Banken Societe Generale und Credit Agricole entstanden. Sie wollen ihre Beteiligung jetzt reduzieren oder im Falle von SocGen ganz loswerden. Mit dem Börsengang können die Banken bis zu 1,7 Milliarden Euro einnehmen.

Von

rtr

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