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21.08.2013

17:44 Uhr

Neuemission

Europäische Euronext steht vor dem Börsengang

Neuigkeiten in der Branche der Börsenbetreiber: NYSE plant einen Börsengang der europäischen Aktientochter Euronext. Damit endet das Vorhaben die größten Betreiber der USA und Europa zu vereinen.

Die Aktientafel im NYSE-Handelsraum in New York. AFP

Die Aktientafel im NYSE-Handelsraum in New York.

Der Börsenbetreiber NYSE Euronext, der von IntercontinentalExchange Group. übernommen wird, hat JPMorgan Chase und Société Générale für einen potenziellen Börsengang der europäischen Aktien-Tochter ausgewählt. Das erfuhr Bloomberg News am späten Dienstag aus informierten Kreisen.

Ein Anteil an Euronext - dem Betreiber der Börsen in Paris, Amsterdam, Brüssel und Lissabon - könnte schon im nächsten Jahr am Markt platziert werden, erklärten vier mit den Plänen vertraute Personen, die nicht namentlich genannt werden wollten. Die Platzierung könnte rund 750 Millionen Euro einspielen, erklärten zwei der Personen. Das letztendliche Volumen des Börsengangs sei jedoch noch nicht festgelegt worden.

Was 2013 aus 100.000 Euro wurde (1.Halbjahr)

Silber

62.510 Euro

Brasilianische Aktien

73.320 Euro

Gold

74.490 Euro

Russische Aktien

83.690 Euro

Chinesische Aktien (Shanghai Composite)

88.730 Euro

Türkische Aktien

90.210 Euro

Bundesanleihen

98.260 Euro

US-Treasuries

98.540 Euro

Sparbuch

100.032 Euro

Tagesgeld

100.930 Euro

US-Dollar

101.220 Euro

Deutsche Aktien

104.360 Euro

Öl (WTI)

105.550 Euro

Japanische Aktien

113.630 Euro

US-Aktien

115.280 Euro

Venezolanische Aktien

151.720 Euro

Durch den Börsengang würde das Experiment beendet werden, die größten Börsenbetreiber in den USA und Europa zu vereinen. Es begann im April 2007 mit dem Kauf von Euronext durch NYSE für 14,3 Milliarden Dollar. Jeffrey Sprecher, der Konzernchef von IntercontinentalExchange, erklärte im Dezember, dass die Europa-Sparte auf einen möglichen Verkauf geprüft werde.

Sprechers Unternehmen hatte vor neun Monaten dem Kauf des Besitzers der New York Stock Exchange für Aktien und Barmittel im Volumen von damals etwa 8,2 Milliarden Dollar zugestimmt.

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