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11.06.2014

16:24 Uhr

Neuemission

Go Pro vor dem Börsengang

Die Kameramarke GoPro strebt an die US-Börse Nasdaq. Der Preis pro Aktie soll bei der Emission bis zu 24 Euro betragen. Damit würde GoPro bis zu 427 Millionen Euro einnehmen, der Wert der Firma steigt in die Milliarden.

Selbstinszenierung von GoPro: Der Kamerahersteller strebt an die Börse. dapd

Selbstinszenierung von GoPro: Der Kamerahersteller strebt an die Börse.

BangaloreDer Hersteller von Sportaccessoires und Kameras GoPro strebt an die US-Technologiebörse Nasdaq. Der Ausgabepreis werde zwischen 21 und 24 Euro je Aktie festgesetzt, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Somit könnte GoPro mit den 17,8 Millionen zum Verkauf stehenden Aktien bis zu 427 Millionen Dollar einnehmen. Insgesamt wird die von dem Snowboard-Olympiasieger Shaun White und dem elfmaligen Surfweltmeister Kelly Slater unterstützte Firma damit mit bis zu drei Milliarden Dollar bewertet. Die Einnahmen aus dem Börsengang sollen in den Schuldenabbau und in weitere Investitionen gesteckt werden.

Die Kameras der 2004 gegründeten GoPro können beispielsweise auf den Skihelm montiert und so Aufnahmen von den Abfahren gemacht werden. Neben dem Ski- und Surfsport sind sie zudem im Motorsport beliebt. Auch der TV-Sender Discovery Channel und der Sportkanal ESPN bedienen sich der Technik von GoPro. Größter Anteilseigner ist Gründer und Chef Nicholas Woodman und seine Familie. Sie halten 49 Prozent der in Kalifornien ansässigen Firma, die in den ersten drei Monaten diesen Jahres 236 Millionen Dollar umsetzte. Das waren acht Prozent mehr als im Jahr zuvor. Der Nettogewinn fiel allerdings um mehr als die Hälfte auf elf Millionen Dollar.

Von

rtr

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