Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

21.06.2011

14:37 Uhr

Neuemission

Niedriger Startpreis für Adler-Aktien

Die Modekette Adler hatte auf mehr gehofft: Doch der Ausgabepreis der Aktien wurde auf 10 Euro festgesetzt. Keine gute Nachrichten - auch für die Börsenkandidaten die nun in den Startlöchern stehen.

Ein 800 Quadratmeter großes Riesenposter mit Schauspielerin Veronica Ferres, dem neuen Gesicht von ADLER Moden, in Berlin. Quelle: picture-alliance

Ein 800 Quadratmeter großes Riesenposter mit Schauspielerin Veronica Ferres, dem neuen Gesicht von ADLER Moden, in Berlin.

Frankfurt/München Die Modekette Adler hat bei ihrem bevorstehenden Börsengang nicht aus dem Vollen schöpfen können: Mit zehn Euro wurden die Aktien lediglich am untersten Ende der bis 12,50 Euro reichenden Zeichnungsspanne zugeteilt, wie das bayerische Unternehmen am Dienstag mitteilte. Dabei hatte das Modeunternehmen noch versucht, mit Gewinn- und Umsatzsteigerungen für sich Werbung zu machen. Zudem wurde die Zeit, in der Investoren Aktien zeichnen konnten, verlängert.

Dennoch konnten nicht alle der 11,62 Millionen angebotenen Papiere an den Mann gebracht werden. Deswegen steckte der Alteigentümer BluO, der die Modekette vor zwei Jahren von Metro für zehn Millionen Euro übernommen hatte, zurück. Er behält einen größeren Anteil an Adler als geplant. Von den insgesamt eingesammelten 112 Millionen Euro fließen dem Finanzinvestor dennoch über 85 Millionen Euro zu. Das Börsendebüt von Adler im stark regulierten Prime Standard ist für Mittwoch geplant.

Prime Office als nächste dran

Für andere Börsenkandidaten sind das keine guten Nachrichten. In den Startlöchern stehen die Immobilienfirma Prime Office, der Autozulieferer SHW und zwei chinesische Firmen, China Specialty Glass und Youbisheng.

Prime Office befindet sich schon auf der Zielgeraden: Am Dienstagabend endete die Frist, in der Gebote für die Aktien abgegeben werden können, am Freitag sollen die Titel erstmals gehandelt werden. Die Münchener Firma bietet ihre Aktien in einer Preisspanne von 7,00 bis 9,50 Euro an. Im vorbörslichen Geschäft, dem sogenannten Graumarkt, notierten die Titel zuletzt in der Mitte dieser Spanne. Generell laufe das Geschäft mit den Anteilsscheinen der Börsenkandidaten aber schleppend, berichteten Händler. 

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×