Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

26.10.2015

14:37 Uhr

Neuemission

Post-Börsengang bringt Japan Milliarden

Der Preis für die Aktien der privatisierten japanischen Post steht fest. Die Regierung geht mit einem Wert am oberen Ende der Preisspanne ins Rennen. Erstmals gehandelt werden die Papiere am 4. November.

Die größte Privatisierung seit Jahrzehnten läuft. Reuters

Post-Logo in Tokio

Die größte Privatisierung seit Jahrzehnten läuft.

TokioJapans Post hat vor dem größten Börsengang in dem Land seit über einem Jahrzehnt den Ausgabepreis für sein Postgeschäft festgelegt. Wie die Tokyo Stock Exchange am Montag mitteilte, liegt der Preis für die Aktien bei 1400 Yen (10,45 Euro). Vergangene Woche hatte der Konzern bereits die Ausgabepreise für die Anteilsscheine seiner zwei Finanz-Töchter Japan Post Bank und die Japan Post Insurance bekanntgegeben. Erstmals gehandelt werden die Papiere der drei Unternehmen am 4. November.

Der Preis für die Papiere der Japan Post Bank wurden bei 1450 Yen und für die Japan Post Insurance bei 2200 Yen festgesetzt. Alle drei Sparten konnten einen Preis jeweils am oberen Ende der Spannen erzielen, was für eine gute Nachfrage spricht. Die Regierung hat mit den erzielten Preisen ihre Erwartungen maximal erfüllt und wird nun 1,44 Billionen Yen (10,75 Milliarden Euro) aus dem IPO (Initial Public Offering – Erstemission) einnehmen.

Damit ist es die größte Notierung in Japan seit den beiden jeweils mehr als 2 Billionen Yen schweren Börsengängen des Telekomriesen Nippon Telegraph and Telephone (NTT) 1987 und des Mobilfunkkonzerns NTT Docomo 1998.

Aktien zeichnen: So sichern Sie sich Aktien vor dem Börsengang

Aktien zeichnen

So sichern Sie sich Aktien vor dem Börsengang

Ferrari rast heute an die Börse, bei der italienischen Post wollen Hunderttausende Aktien und in Japan steht ein riesiger Börsengang an. Wie Kleinanleger bei IPOs mitmachen – und sogar schon vor dem Start handeln können.

Der gleichzeitige Börsengang der Japan Post Holdings und ihrer beiden Tochtergesellschaften ist die letzte Stufe in der vor zehn Jahren von der Regierung initiierten Privatisierung der Post. Insgesamt werden rund elf Prozent an den drei Unternehmen an die Börse gebracht. Das Geld aus den Privatisierungen soll in den Wiederaufbau nach dem verheerenden Erdbeben und der Atomkatastrophe in Fukushima vor viereinhalb Jahren fließen.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×