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04.01.2005

16:00 Uhr

Aktien

Österreich-Fonds 2004 vorne; China und Gold schwach - e-fundresearch

Im Jahr 2004 haben Österreich-Fonds laut einer Studie die größten Erfolge verzeichnet und vielversprechend erscheinende Anlagen wie Gold und in China weit hinter sich gelassen.

dpa-afx WIEN. Im Jahr 2004 haben Österreich-Fonds laut einer Studie die größten Erfolge verzeichnet und vielversprechend erscheinende Anlagen wie Gold und in China weit hinter sich gelassen. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie von e-fundresearch hervor, die sich auf die Analyse von 7 706 Investmentfonds stützt. Während die besten Fonds des letzten Jahres den Angaben zufolge bis zu 63 Prozent dazu gewannen, verloren vor allem Aktienfonds mit Anlageschwerpunkt Thailand, China und Gold stark.

Platz eins gehe 2004 an Manfred Zourek, Manager des Espa Stock Vienna, heißt es in der Studie. "Dieser war über den Verlauf des letzten Jahres aggressiver positioniert als seine meisten Österreich-Aktien-Konkurrenten und hat mit seinem Optimismus schließlich doch Recht behalten", heißt es in der Studie. 2005 wird es aber nach Einschätzung des Fondsmanager Zourek für Wien stärker auf die Entwicklung der internationalen Börsen ankommen: "Einen Alleingang des Austrian-Traded-Index (ATX) , wie in den letzten zwei Jahren, halte ich für unwahrscheinlich", prognostiziert er.

Weitere Top-Österreich Fonds waren laut Studie der Meinl Equity Invest (Platz 4, +60 Prozent), Kepler Österreich Aktienfonds (Platz 5, +59 Prozent) und der Raiffeisen-Österreich-Aktien mit +58 Prozent auf Platz 6.

Grosse Verluste IN China und Thailand

"Auffallend ist aber bei dem Ranking der besten Fonds 2004, dass die Gewinner 2003 im letzten Jahr zu den absoluten Verlierern zählen", heißt es in der Studie. Besonders die damals so erfolgreichen Thailand- oder China-Aktienfonds (diese gewannen im Kalenderjahr 2003 zwischen 60 und 90 Prozent), verloren im abgelaufenen Jahr stark: Das Schlusslicht sei zwar der HPM - Timing Global Plus von Henry Littig mit -34,3 Prozent, dann folge aber bereits der Credit Agricole Thailand mit -30,4 Prozent vor dem PEH Quintessenz Sicav Q-Goldmines (-29 Prozent). Weitere große Fonds auf den hintersten Plätzen: JF China (Platz 7 715, -14,8%) und der Merrill Lynch World Gold von Graham Birch (Platz 7 701, -13 Prozent).

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