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16.03.2011

10:03 Uhr

Pläne für 2012

Evonik fasst Milliarden-IPO ins Auge

Milliarden-Börsengänge sind in Deutschland selten geworden. Nächstes Jahr könnte es aber ein Groß-IPO geben. Der Evonik-Konzern erwägt einen Börsengang in den nächsten 15 Monaten. Die Eigner müssen aber noch zustimmen.

Evonik-Chef Klaus Engel liebäugelt mit der Börse. Quelle: dpa

Evonik-Chef Klaus Engel liebäugelt mit der Börse.

EssenDer Essener Evonik- Konzern strebt an die Börse. „Einen Börsengang können wir uns innerhalb der kommenden fünfzehn Monate gut vorstellen“, sagte Konzerchef Klaus Engel am Mittwoch in Essen. Die Anteilseigner - die RAG-Stiftung und der Finanzinvestor CVC - müssen aber noch grünes Licht geben. „Wir haben unsere Hausaufgaben jedenfalls gemacht“, betonte Engel. Evonik hatte 2010 einen Umsatz- und Gewinnsprung verbucht.

Evonik könnte 2012 den Sprung auf das Börsenparkett wagen, hatten Insider bereits zuvor berichtet. Der Fahrplan für eine Entscheidung der Eigner steht schon: Nach einem Reuters vorliegenden Schreiben der RAG-Stiftung soll die Prüfung, „ob und ggf. wann ein Börsengang der Evonik konkret ins Auge gefasst werden sollte“, noch im März abgeschlossen werden. Am 12. April solle dann das mächtige Kuratorium der Stiftung entscheiden.

Das Initial Public Offering (IPO) von Evonik könnte Milliarden einbringen. CVC hatte 2008 für den Evonik-Anteil von 25,01 Prozent rund 2,4 Milliarden Euro gezahlt. Bei einem Börsengang würde der gesamte Konzern nun wohl mit deutlich mehr als zehn Milliarden Euro bewertet.

 

Von

rtr

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