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22.09.2014

10:55 Uhr

Positiver Kommentar

Goldman-Studie hilft Eon und RWE

Eine optimistische Studie von Goldman Sachs wirkt sich für Eon und RWE positiv aus: Die Papiere von Eon verteuerten sich um 0,8 Prozent auf 14,68 Euro. RWE gewannen bis zu 1,2 Prozent und setzten sich an die Dax -Spitze.

Die RWE-Papiere setzten sich nach einem positiven Analystenkommentar an die DAX-Spitze. dpa

Die RWE-Papiere setzten sich nach einem positiven Analystenkommentar an die DAX-Spitze.

FrankfurtEin erneut positiver Analystenkommentar zum Versorgersektor hat den deutschen Branchenwerten am Montag Schwung gegeben. RWE gewannen bis zu 1,2 Prozent auf 31,68 Euro und setzten sich damit an die Dax -Spitze. Eon verteuerten sich um 0,8 Prozent auf 14,68 Euro.

Goldman Sachs hatte das Kursziel für RWE auf 40 von 37 Euro angehoben, für Eon erhöhten die Experten es leicht auf 19,80 Euro. Bei beiden Werten bekräftigten sie ihre Kauf-Empfehlung. „Nach der Berenberg Bank äußert sich nun auch Goldman optimistisch zu den Versorgern – das hilft den Titeln heute“, sagte ein Händler.

Wieviel Erneuerbare die Energieversorger haben

RWE

Laut einer Studie, die die Umweltschutzorganisation Greenpeace Ende Februar 2014 veröffentlichte, hat von RWE in Europa produzierter Strom einen Anteil von Wasserkraft von 2 Prozent und einen Anteil von anderen Erneuerbaren Energien von weiteren zwei Prozent. Die Zahl bezieht sich auf die tatsächlich erzeugte Strommenge, nicht auf die Kapazitäten.

Eon

Der Düsseldorfer Energiekonzern Eon produziert insgesamt drei Prozent seines in Europa hergestellten Stroms aus Erneuerbaren Energien inklusive Windkraft und steht damit im Vergleich schlechter da als Konkurrent RWE.

Vattenfall

Der schwedische Konkurrent Vattenfall produzierte insgesamt vier Prozent seines Stroms in Europa mithilfe regenerativer Energiequellen.

EnBW

EnBW steht im Vergleich der großen vier Energieversorger in Deutschland am schlechtesten da. Das Unternehmen gewinnt nur insgesamt zwei Prozent seines Stroms europaweit aus erneuerbaren Quellen.

Am Freitag hatte eine Studie der Berenberg Bank den Eon-Kurs bereits angetrieben. Die Analysten hatten den Titel auf „hold“ von „sell“ hochgestuft. RWE setzten sie auf „buy“ von „sell“. Den gesamten Sektor stellten sie auf „buy“ von „neutral“.

Von

rtr

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