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10.07.2015

13:50 Uhr

Prothesen-Weltmarktführer

Otto Bock will 2017 an die Börse

Für seine stark wachsende Gesundheitssparte plant Otto Bock einen Börsengang. Das niedersächsische Unternehmen stellt unter anderem Prothesen und Rollstühle her und hat gut 6300 Mitarbeiter.

Die künstliche Hand der Firma Otto Bock (Duderstadt) soll durch anatomisches Aussehen und geringes Gewicht den Patienten unterstützen. dpa

Handprothese „Michelangelo“

Die künstliche Hand der Firma Otto Bock (Duderstadt) soll durch anatomisches Aussehen und geringes Gewicht den Patienten unterstützen.

FrankfurtDer weltgrößte Hersteller von Bein- und Armprothesen, Otto Bock, strebt an die Börse. „Mit unserer stark wachsenden Gesundheitssparte wollen wir 2017 an die Börse gehen“, sagte der Eigentümer und Firmenchef des niedersächsischen Unternehmens, Hans Georg Näder, dem Magazin „Focus“ laut einem Vorabbericht vom Freitag. In einem ersten Schritt wolle Näder 25 Prozent der Otto Bock Health Care in Duderstadt bei Göttingen abgeben. Zum Kerngeschäft zählen neben Körper-Ersatzstücken auch Rollstühle, Orthesen und andere Mobilitätshilfen.

Otto Bock Health Care setzte im vergangenen Jahr mit gut 6300 Mitarbeitern 771 Millionen Euro um. Der größte Konkurrent, die isländische Ossur, ist bereits börsennotiert. Zur Otto-Bock-Gruppe gehört auch eine kleinere Sparte, die Schäume und Kunststoffe etwa für die Automobilindustrie produziert. Sie soll allerdings nicht mit an die Börse gebracht werden. Der Konzernumsatz lag 2014 bei 936 Millionen Euro.

Von

rtr

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