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29.08.2011

12:50 Uhr

Rückversicherer

Aktien profitieren von mäßigem Hurrikan

Nachdem der Hurrikan "Irene" vermutlich weniger Schaden angerichtet hat als befürchtet, haben Anleger bei Versicherungsaktien zugegriffen. Die Münchner Rück gehörte mit mehr als zwei Prozent zu den größten Gewinnern.

Billy Stinson (links) trauert um sein Haus, das vom Hurrikan Irene zerstört wurde. Insgesamt scheinen die Schäden jedoch geringer als befürchtet auszufallen. AFP

Billy Stinson (links) trauert um sein Haus, das vom Hurrikan Irene zerstört wurde. Insgesamt scheinen die Schäden jedoch geringer als befürchtet auszufallen.

FrankfurtIn Erwartung geringerer Schadenskosten durch den Hurrikan „Irene“ haben Anleger am Montag bei Versicherungswerten zugegriffen. Die Aktien des Rückversicherers Münchener Rück gehörten mit einem Aufschlag von mehr als zwei Prozent zu den größten Gewinnern im Dax . Der Leitindex selbst lag 1,1 Prozent im Plus. Hannover Rück legten im MDax um 2,2 Prozent zu.

„Der Wirbelsturm Irene hat weniger Schaden angerichtet als ursprünglich befürchtet,“ schrieb Equinet-Analyst Philipp Häßler in einem Kommentar. Für die Rückversicherer sei das eine gute Nachricht, aber auch die Allianz sollte davon profitieren. Die Aktien von Europas größtem Versicherer verteuerten sich um 2,3 Prozent. In der Schweiz legten die Papiere der Swiss Re um knapp drei Prozent zu.

Ersten Schätzungen des Risikomodellierers Eqecat zufolge wird es in den US-Bundesstaaten North und South Carolina versicherte Schäden von 200 bis 400 Millionen Dollar geben. Zusammen mit den Schäden des Wirbelsturms in der Karibik kommt Eqecat damit auf 500 Millionen bis eine Milliarde Dollar.

 

 

 

Von

rtr

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