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16.10.2014

11:03 Uhr

RWE

Kursrutsch wegen möglicher Blockade des Dea-Kaufs

Dem milliardenschweren Verkauf der RWE-Tochter Dea an Russland droht einem Medienbericht zufolge eine Blockade aus Großbritannien. Aus diesem Grund fielen die Aktien des Energieversorgers zum Handelsstart ins Minus.

RWE will mit dem Dea-Verkauf die Schuldenlast seines Unternehmens drücken. picture alliance / dpadpa / picture alliance

RWE will mit dem Dea-Verkauf die Schuldenlast seines Unternehmens drücken.

Frankfurt/DüsseldorfDie mögliche Blockade des milliardenschweren Verkaufs der Tochter Dea hat RWE zugesetzt. Die Aktien des Versorgers fielen zum Handelsstart um bis zu 2,3 Prozent ins Minus. Wie die "Financial Times" berichtet, hat sich der britischen Energieminister Edward Davey angesichts der Sanktionen gegen Russland "nicht geneigt" gezeigt, dem Verkauf an eine Investorengruppe um den russischen Oligarchen Michail Fridman zuzustimmen.

Nach dem grünen Licht der Bundesregierung zu dem Deal, dürfte die fehlende Zustimmung aus Großbritannien nun überraschen, hieß es in einem Kommentar von Equinet.

RWE-Chef Peter Terium will mit dem Dea-Verkauf die Schuldenlast seines Unternehmens drücken. Vor dem Hintergrund des stockenden Verkaufs der RWE -Tochter Dea nach Russland hat der ungarische Energiekonzern MOL sein Interesse an dem Öl- und Gasunternehmen bekräftigt. MOL habe Dea immer als ein sehr attraktives Geschäft betrachtet und sei offen für Gespräche, sagte am Donnerstag ein Sprecher des Unternehmens.

RWE wollte dies nicht kommentieren. Neben MOL hatte auch die BASF -Tochter Wintershall ein Auge auf Dea geworfen. Von BASF war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten, ob das Interesse noch besteht.

Von

rtr

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