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07.05.2012

15:08 Uhr

Satte Auszahlungen

Dividenden für Aktionäre steigen

Laut einer Studie erhalten Aktionäre in Deutschland 2012 fünf Prozent mehr Dividende. Die 569 Unternehmen des regulierten Marktes an der Deutschen Börse zahlen insgesamt 34,05 Milliarden Euro an ihre Anteilseigner aus.

Börsennotierte deutsche Konzerne schütten höhere Dividenden aus AFP

Börsennotierte deutsche Konzerne schütten höhere Dividenden aus

FrankfurtBörsennotierte Unternehmen in Deutschland schütten in diesem Jahr deutlich höhere Dividenden aus. Die 569 Unternehmen des sogenannten regulierten Marktes an der Deutschen Börse zahlen insgesamt 34,05 Milliarden Euro an ihre Aktionäre, wie die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) am Montag mitteilte. Damit reiche die Gesamthöhe der Dividenden schon fast wieder an das Vorkrisen-Niveau von 2008 heran.

Mit Dividenden beteiligen Aktiengesellschaften Anteilseigner an ihren Gewinnen. Das Gesamtvolumen der Ausschüttungen von Unternehmen des regulierten Marktes liege in diesem Jahr 4,9 Prozent über dem Niveau von 2011, teilte die DSW unter Berufung auf eine Untersuchung der Hochschule für Oekonomie und Management (FOM) in Essen mit. Der weitaus größte Anteil der Auszahlungen entfalle dabei auf die 30 Unternehmen aus den Deutschen Aktienindex (Dax). Diese schütteten insgesamt 27,82 Milliarden Euro an Aktionäre aus - 5,1 Prozent mehr als 2011. Bis auf die teilverstaatlichte Commerzbank zahlen alle Dax-Firmen eine Dividende.

Was aus 1.000 Euro in zehn Jahren wurde

Deutscher Aktienindex (Dax)

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren: +88,8 Prozent (ohne Dividenden)

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.888 Euro

Dow Jones

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +52,7 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.527 Euro

EuroStoxx 50

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +31,3 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.313 Euro

Nikkei

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +10,1 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1101 Euro

Chinesische Aktien (Shanghai B-Index)

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +10,3 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.103 Euro

MSCI Emerging Markets

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +228 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 3.285 Euro

Gold

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +314 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 4.142 Euro

Silber

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +428 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 5.275 Euro

Öl

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +221 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 3.205 Euro

Weizen

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +92 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.916 Euro

Kaffee

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +151 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 2.509 Euro

Staatsanleihen (Rexp)

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +67 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.666 Euro

Unternehmensanleihen (Citigroup World BIG Corporate Index)

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +56 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.559 Euro

Sparbuch

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.095,90 Euro*

*bei einem durchschnittlichen jährlichen Zinssatz von 0,92 Prozent (Spareckzins)

Tagesgeld

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.209 Euro*

*bei einem durchschnittlichen jährlichen Zinssatz von 1,92 Prozent

Festgeld

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.266 Euro*

*bei einem durchschnittlichen jährlichen Zinssatz von 2,39 Prozent

Deutlich zurückgegangen seien die Dividendenzahlungen bei Dax-Großkonzernen der Energiebranche wegen der Energiewende, teilte die DSW mit. RWE zahle 42 Prozent weniger an die Anteilseigner, Eon 33 Prozent weniger. Zwei Drittel der Konzerne im wichtigsten deutschen Börsenindex aber hätten ihre Dividenden gegenüber 2011 erhöht.

Für die Studie nahmen die FOM-Forscher die Dividenden der Unternehmen aus dem Deutschen Aktienindex (Dax), dem MDax mit den mittelgroßen Firmen, dem SDax der kleineren Firmen und dem TecDax der Technologiebetriebe unter die Lupe. Erfasst wurden daneben die Ausschüttungen der übrigen Firmen des sogenannten Prime Standards und des General Standards. Diese 569 Unternehmen bilden zusammen den regulierten Markt. Insgesamt 227 Unternehmen des regulierten Marktes schütten laut Studie 2012 eine Dividende aus.

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