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03.11.2014

18:29 Uhr

Seefracht-Aktien

Aktien von US-Reedereien vor Rally

Geheimtipp von Analysten: Seefracht-Aktien könnten in den nächsten Monaten rasant zulegen. Geringe Rohstoffpreise und eine hohe Schiffsnachfrage treiben die Kurse. Eine Gefahr gibt es allerdings.

Das 365 Meter lange und 51 Meter breite Frachtschiff MSC „Daniela“: Analysten halten Seefracht-Aktien für unterbewertet. dpa

Das 365 Meter lange und 51 Meter breite Frachtschiff MSC „Daniela“: Analysten halten Seefracht-Aktien für unterbewertet.

New YorkAmerikanische Seefracht-Aktien werden nach Meinung von Analysten in den kommenden zwölf Monaten wahrscheinlich einen Anstieg von 59 Prozent verzeichnen. Damit würden sie den rund 35-prozentigen Kursgewinn, den das Internet-Unternehmen Alibaba Group am ersten Handelstag erzielt hat, in den Schatten stellen.

Der Zugewinn für Reederei-Unternehmen, die Rohöl zwischen US-Häfen oder flüssiges Gas und Kohle weltweit transportieren, dürfte unter den Branchengruppen im Russell 3000 Index wohl am größten ausfallen. Das geht aus Prognose-Daten hervor, die von der Nachrichtenagentur Bloomberg zusammengetragen wurden. Berücksichtigt wurden Firmen mit einem Börsenwert von mindestens 500 Millionen Dollar und Ratings von mindestens zehn Analysten.

Geldanlage: So sparen die Deutschen

Platz 10

Festverzinsliche Wertpapiere: 8 Prozent
Bei den Geldanlagen der Deutschen gibt 2014 laut einer TNS-Umfrage deutliche Unterschiede zum Vorjahr. Mehr als 2000 Bürger über 14 Jahren nahmen an der Umfrage des Meinungsforschungsinstituts zum Sparverhalten der Deutschen teil.
Quelle: Verband der privaten Bausparkassen

Platz 9

Aktien: 14 Prozent

Patz 8

Investmentfonds: 20 Prozent

Platz 7

Riester-Rente: 22 Prozent

Platz 6

Immobilien: 25 Prozent

Platz 5

Kurzfristige Geldanlagen: 32 Prozent

Platz 4

Renten- und Kapital-LV: 35 Prozent

Platz 3

Sparen auf Girokonto: 37 Prozent

Platz 2

Bausparvertrag: 37 Prozent

Platz 1

Sparbuch und Spareinlagen: 51 Prozent

Die beliebteste Geldanlage ist mit 51 Prozent zwar immer noch das Sparbuch. Es verzeichnete im Vergleich zu 2013 jedoch einen Rückgang um vier Prozentpunkte.

Die Reederei-Aktien dürften von einer Weltwirtschaft profitieren, die 2015 um rund drei Prozent wachsen soll – und damit so schnell wie seit fünf Jahren nicht. Hinzu kommen der stärkste US-Dollar seit 2010 sowie sinkende Öl- und Rohstoffkosten, was die Nachfrage antreiben könnte. Gleichzeitig hat sich das Tempo beim Neubau von Schiffen in der jüngsten Zeit verlangsamt. Damit machen sich weniger Schiffe untereinander Konkurrenz, was letztlich Luft für die Erhöhung der Frachtraten schafft.

„Geringere Rohstoffpreise treiben die Konjunktur an und sind gut für die Schiffsnachfrage”, sagt Nigel Prentis, der Leiter Beratung bei Hartland Shipping Services in London. „Es könnte eine perfekte Kombination aus einer Nachfrage, die oberhalb der Prognosen liegt, und einer schwächeren Flottenexpansion werden.”

Sinkende Rohstoffpreise stellen laut Analyst Erik Nikolai Stavseth von Arctic Securities in Oslo aber auch eine Gefahr für Reedereien dar. Sie könnten Anreize für Arbitrage-Geschäfte schmälern, bei denen sich Kunden die Kostenvorteile zwischen verschiedenen Regionen zunutze machen.

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