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30.01.2015

17:38 Uhr

Shake Shack

Burgerzwerg erobert die Börse

Erst im Jahr 2004 wurde die Burgerkette Shake Shack in New York gegründet, heute genießt sie bereits Kultstatus. Während McDonald's und andere Riesen an Boden verlieren, erobert das Unternehmen nun sogar die Börse.

Der Shake Shack Gründer Danny Meyer (zweiter von links) und Shake Shack CEO Randy Garutti (zweiter von rechts) auf der New Yorker Börse: Shake Shack wächst rasant, die Filialen wurden 2010 bis 2013 von sieben auf 63 erhöht. Reuters

Shake Shack

Der Shake Shack Gründer Danny Meyer (zweiter von links) und Shake Shack CEO Randy Garutti (zweiter von rechts) auf der New Yorker Börse: Shake Shack wächst rasant, die Filialen wurden 2010 bis 2013 von sieben auf 63 erhöht.

New YorkWährend Fastfood-Riesen wie McDonald's kriseln, schwimmt die kleine New Yorker Burgerkette Shake Shack auf einer Erfolgswelle. Bei der Börsenpremiere am Freitag explodierte der Aktienkurs nach der Erstnotiz unter dem Kürzel „SHAK“. Der Ausgabepreis von 21 Dollar stieg zum Handelsstart um 123 Prozent bis auf 47 Dollar. Das Unternehmen hatte fünf Millionen Anteilsscheine ausgegeben und damit 105 Millionen Dollar bei Anlegern eingesammelt.

Die Kette startete 2004 in New York und erreichte nach einigen Jahren Kultstatus. Shake Shack wächst rasant, die Filialen wurden 2010 bis 2013 von sieben auf 63 erhöht. Der Umsatz mit Burgern, Pommes, Shakes und Bier stieg in diesem Zeitraum laut Wertpapierprospekt um 62 Prozent auf 82,5 Millionen Dollar. Die Firma ist profitabel: 2013 gab es einen Nettogewinn von 5,4 Millionen Dollar. Mit dem Erlös aus dem Börsengang soll weiter aggressiv expandiert werden.

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Im Vergleich zur großen Konkurrenz fallen die bisherigen Verkäufe von Shake Shack zwar kaum ins Gewicht, dennoch blickt die Konkurrenz neidisch auf den kleinen Rivalen. So machte beispielsweise McDonald's allein im letzten Quartal einen Umsatz von 6,57 Milliarden Dollar (5,81 Mrd Euro), doch das waren sieben Prozent weniger als im Vorjahr. Die schwachen Zahlen und ungewisse Zukunftsperspektiven kosteten Konzernchef Don Thompson am Mittwoch seinen Job.

Von

dpa

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