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10.06.2015

15:31 Uhr

Sixt und die Aktionäre

Von wegen „sooo eine Dividende“

Ein Foto von Kanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama geht um die Welt. Der Autovermieter Sixt springt auf den Social-Media-Trend auf – und überverkauft die Ausschüttung an die Aktionäre.

Sixt schüttet eine Dividende von 1,20 Euro je Stammaktie aus. Das ist in Ordnung, aber gewiss nicht die „größte Dividende aller Zeiten“.

Berühmtes Merkel-Foto vom G7-Gipfel

Sixt schüttet eine Dividende von 1,20 Euro je Stammaktie aus. Das ist in Ordnung, aber gewiss nicht die „größte Dividende aller Zeiten“.

DüsseldorfNormalerweise nutzt der Autovermieter viel beachtete Fotos dazu, seine Produkte zu bewerben. Das weit verbreitete und oft veralberte Foto („Meme“) von Angela Merkel in einer Diskussion mit US-Präsident Barack Obama nutzt das Unternehmen jetzt aber, um auf die Dividende hinzuweisen, die Sixt an die Aktionäre ausschüttet.

Im Verhältnis zum aktuellen Aktienkurs am Mittwoch zahlt Sixt eine Dividendenrendite von etwas über drei Prozent. Das ist ordentlich, aber im SDAX – dem Vergleichsindex, in dem der Wert notiert ist – gibt es andere Werte die glänzen.

So liegen etwa die Online-Bank Comdirect (Dividendenrendite 4,22 Prozent), das Immobilienunternehmen Alstria (4,3 Prozent) und Amadeus Fire (4,5 Prozent) sowie eine Handvoll anderer Werte deutlich vor Sixt.

Auch bei der Aktienperformance sticht Sixt nicht hervor. Das Papier hat in den vergangenen zwölf Monaten zwar 22 Prozent zugelegt. Doch deutlich besser haben sich im SDax etwa Ströer Media (+180 Prozent), Zooplus (+124 Prozent), Patrizia Immobilien (+117,6 Prozent) oder Capital Stage (+83 Prozent) entwickelt.

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Von

mdo

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