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30.05.2011

13:35 Uhr

Spezialchemie

H.C. Starck nimmt Börsengang ins Visier

Der Spezialchemie-Konzern H.C. Starck will mit seinem Börsengang dem Branchenriesen Evonik laut Finanzkreisen aus dem Weg gehen und beschleunigt daher seine Pläne.

Ein Forscher des Spezialchemieunternehmens H.C. Starck. Quelle: Pressefoto Bayer

Ein Forscher des Spezialchemieunternehmens H.C. Starck.

Die Vorbereitungen zielten auf eine Erstnotiz im September oder Oktober, sagten drei mit den Plänen vertraute Personen. Denn der Milliarden-Börsengang von Evonik, der in der Branche für November erwartet wird, werde viel Geld und Aufmerksamkeit von Investoren binden. Bisher hatte H.C. Starck das Jahresende 2011 oder Anfang 2012 für sein Initial Public Offering (IPO) ins Auge gefasst.

Begleitet wird H.C. Starck den Kreisen zufolge von Goldman Sachs, der Deutschen Bank und der UBS. Das Goslarer Unternehmen wollte sich zu den Plänen nicht äußern. H.C. Starck gehört seit 2007 den Finanzinvestoren Advent und Carlyle je zur Hälfte. Sie hatten für den Hersteller von hochschmelzenden Metallen und technischer Keramik 1,2 Milliarden Euro an Bayer bezahlt.

Heute dürfte das mit gut einer halben Milliarden Euro verschuldete Unternehmen etwas mehr wert sein. Die beiden Alteigentümer wollen Kreisen zufolge auch nach dem IPO zunächst die Mehrheit behalten. Der Börsengang könne ein Volumen von 500 Millionen Euro oder mehr haben, sagten zwei der Insider.

Parallel zu dem Börsengang wird weiterhin ein direkter Verkauf von H.C. Starck ausgelotet. Er stehe aber nicht im Vordergrund, hieß es in den Kreisen. H.C. Starck ist fulminant aus der Krise gekommen. Der Umsatz schoss im vergangenen Jahr um 59 Prozent auf 689 Millionen Euro, das operative Ergebnis (Ebitda) lag Kreisen zufolge bei mehr als 100 Millionen Euro.

Von

rtr

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