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30.11.2011

15:03 Uhr

Spieleentwickler

Zu Weihnachten will Zynga an die Börse

Der Börsengang wurde lange hinausgezögert, nun strebt der Anbieter von Internet-Spielen im Dezember an die Börse, wie eine Zeitung berichtet. Die Branche erwartet den Schritt mit Spannung.

Zynga-Chef Mark Pincus wagt den Schritt an die Börse. Reuters

Zynga-Chef Mark Pincus wagt den Schritt an die Börse.

New YorkDer Internetspiele-Anbieter Zynga strebt einem Zeitungsbericht zufolge bis Mitte Dezember den in der Branche lang erwarteten Börsengang an. Das US-Unternehmen, das vor allem für seine über das Netzwerk Facebook angebotenen Spiele FarmVille und CityVille bekannt ist, werde ab kommenden Montag eine Reihe von Gesprächen mit potenziellen Investoren führen, berichtet die „New York Times“. Noch in dieser Woche wolle Zynga ein entsprechend überarbeitetes Börsenpapier einreichen, berichtete die Zeitung unter Berufung auf eine mit dem Vorhaben vertraute Quelle.

Zynga hat nach eigenen Angaben monatlich rund 232 Millionen Nutzer. Der Börsengang ist seit Monaten in Planung, bereits im Juli legte Zynga der US-Börsenaufsicht ein entsprechendes Papier vor. Der Start verzögerte sich aber wegen der schwankenden Märkte.

Zyngas Börsenstart wird mit Spannung erwartet. In den vergangenen Monaten waren bereits zwei andere wichtige Internetfirmen an die Börse gegangen. Beide verloren nach Höhenflügen mittlerweile wieder deutlich an Wert. Die Branche fürchtet daher eine Spekulationsblase.

Der Wert des in San Francisco ansässigen Unternehmens Zynga wird auf 15 bis 20 Milliarden Dollar (bis zu 15 Milliarden Euro) geschätzt.

Erst am Montag war bekannt geworden, dass das soziale Internetnetzwerk Facebook zwischen April und Juni kommenden Jahres an die Börse gehen will. Facebook mit Sitz im kalifornischen Palo Alto ist mit seinen mehr als 800 Millionen Nutzern das weltweit größte soziale Netzwerk.

Von

afp

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