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11.06.2014

10:22 Uhr

Stahlkonzern

Vallourec im Sturzflug

Die Aktie des Stahlkonzerns Vallourec befindet sich aktuell auf Talfahrt. Grund dafür ist eine Gewinnwarnung. Die Papiere des französischen Unternehmens fielen bis auf ein 14-Monats-Tief.

Ein Arbeiter kontrolliert in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) in der Produktion bei Vallourec Stahlrohre: Der Konzern musste eine Gewinnwarnung herausgeben. dpa

Ein Arbeiter kontrolliert in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) in der Produktion bei Vallourec Stahlrohre: Der Konzern musste eine Gewinnwarnung herausgeben.

FrankfurtDie Warnung vor einem zehnprozentigen Gewinnrückgang im laufenden Jahr hat Vallourec am Mittwoch auf Talfahrt geschickt. "Das ist eine deutliche Reduzierung des ursprünglichen Ziels eines 'stabilen und moderaten Wachstums'", schrieben die Citigroup-Analysten in einem Kommentar.

Die Aktien des französischen Stahlröhren-Herstellers fielen an der Pariser Börse um bis zu 13,7 Prozent auf ein 14-Monats-Tief von 34,05 Euro. Dabei wechselten innerhalb der ersten 20 Handelsminuten bereits fast doppelt so viele Vallourec-Papiere den Besitzer wie an einem gesamten Durchschnittstag.

Geldanlage: So sparen die Deutschen

Platz 10

Festverzinsliche Wertpapiere: 8 Prozent
Bei den Geldanlagen der Deutschen gibt 2014 laut einer TNS-Umfrage deutliche Unterschiede zum Vorjahr. Mehr als 2000 Bürger über 14 Jahren nahmen an der Umfrage des Meinungsforschungsinstituts zum Sparverhalten der Deutschen teil.
Quelle: Verband der privaten Bausparkassen

Platz 9

Aktien: 14 Prozent

Patz 8

Investmentfonds: 20 Prozent

Platz 7

Riester-Rente: 22 Prozent

Platz 6

Immobilien: 25 Prozent

Platz 5

Kurzfristige Geldanlagen: 32 Prozent

Platz 4

Renten- und Kapital-LV: 35 Prozent

Platz 3

Sparen auf Girokonto: 37 Prozent

Platz 2

Bausparvertrag: 37 Prozent

Platz 1

Sparbuch und Spareinlagen: 51 Prozent

Die beliebteste Geldanlage ist mit 51 Prozent zwar immer noch das Sparbuch. Es verzeichnete im Vergleich zu 2013 jedoch einen Rückgang um vier Prozentpunkte.

Der Salzgitter -Konkurrent begründete seine Prognosereduzierung mit einer geringeren Nachfrage, vor allem vom Großkunden Petrobras, dem brasilianischen Ölförderer. Als Reaktion darauf wolle Vallourec die geplanten Investitionen von 500 Millionen Euro um 20 Prozent kürzen. Im Sog von Vallourec verloren Salzgitter 0,6 Prozent.

Von

rtr

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