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19.02.2014

15:48 Uhr

Stimmungswechsel

Comeback für die Commerzbank-Aktie

Quelle:Börse am Sonntag

Nach desaströsen Jahren kann die Commerzbank endlich aufatmen. Die Sanierung geht zu Ende, die Zahlen bessern sich, ein robustes Comeback der Bank steht bevor. Die Börse feiert zugleich Übernahmefantasien.

Commerzbank-Aktionäre mussten jahrelang leiden. Doch nun scheint sich die Stimmung zu drehen. dpa

Commerzbank-Aktionäre mussten jahrelang leiden. Doch nun scheint sich die Stimmung zu drehen.

DüsseldorfDie Commerzbank hat sieben magere Jahre hinter sich. Kommen jetzt die sieben fetten? Zumindest lässt der Schmerz endlich nach. Die historische Katastrophe, die die Bank an den Rand des Zusammenbruchs und in die Teilverstaatlichung getrieben hatte, ist Vergangenheit. Aktionäre mussten jahrelang leiden – beinahe bis zum Totalverlust. Doch nun dreht die Stimmung. Die Sanierung kommt voran, die Zahlen bessern sich, der Aktienkurs springt an.

In Frankfurt macht das Wort „Turnaround” die Runde. Mehrere tausend Arbeitsplätze baut die Bank ab, risikobehaftete Altlasten fährt sie kräftig zurück und das Institut wird auf Privatkunden und das Geschäft mit Mittelständlern fokussiert: Commerzbank-Chef Martin Blessing kann inmitten des schwierigen Umbaus wichtige Teilerfolge melden: Die relevanten Kapitalquoten sind schneller als geplant erhöht worden, und die Commerzbank schreibt wieder schwarze Zahlen.

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Das Konzernergebnis verbesserte sich 2013 auf 78 Millionen Euro, nach einem Verlust von 47 Millionen Euro im Vorjahr. Darin enthalten sind Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 493 Millionen Euro.

Beim Abbau der faulen Immobilien-, Staats- und Schiffskredite ist man schneller als erwartet vorangekommen. Die interne „Bad Bank“, in der diese Bestände geparkt sind, schrumpfte bis Ende 2013 auf 116 Milliarden Euro statt der erwarteten 125 Milliarden. Bis 2016 sollen in ihr nur noch 75 Milliarden Euro liegen; bisher hatte Vorstandschef Martin Blessing nur eine Schrumpfung auf 90 Milliarden Euro angepeilt.

Commerzbank schreibt wieder schwarze Zahlen

Video: Commerzbank schreibt wieder schwarze Zahlen

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Auch die harte Kernkapitalquote nach Basel 3 ist bereits ein Jahr früher als geplant auf neun Prozent gesteigert. Zudem hat die Commerzbank die stillen Einlagen des Bundes und der Allianz vollständig zurückgeführt und die Kapitalbasis der Bank weiter gestärkt. Blessing verkündet erstmals seit Jahren optimistisch: “Unsere gestarteten Wachstumsmaßnahmen greifen, der Umbau im Privatkundengeschäft kommt schneller voran als geplant. In der Kernbank sind wir 2013 bei Krediten und Kunden gewachsen und haben die Erträge in den operativen Segmenten insgesamt gesteigert.“

Kommentare (4)

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th235

19.02.2014, 20:06 Uhr

Entwicklungshelfer
Wer glaubt das die Coba aus dem schlimmsten heraus ist, der Irrrrrt gewaltig.
Was hier veranstaltet wird, ist doch nur Zweckoptimismus.
Was auf einmal treibt die Coba zu solchen Aussagen????
Hat die etwa was zu vertuschen ???
JA, die hat etwas zu vertuschen, nämlich, dass die Kernkapitalquote zwar besser wird, aber auf Kosten von Liquidation von anderen Sachwerten. A
Also baut sie unendlich viel Substanz ab, was hinterher bei der Bewältigung der nächsten Finanzkrise fehlen wird.
Es ist so, wenn der Arzt ein Medikament verschreibt und anschliessend feststrellen muss, der Arzneimittelhersteller stellt dieses Medikament nicht mehr her oder es ist nicht am Markt verfügbar.
Resultat, Patient muss ausweichen auf nicht verträglicheres und was tritt ein, er kollabiert.
HERVORRAGEND !!!!

alexanderweber

20.02.2014, 08:55 Uhr

@th235: deine Aussagen und Behauptungen stiften bei Lesern nur Verwirrung und Unsicherheit. Andere mit Dreck zu beschmeißen ist nicht fein. Du kannst wahrscheinlich Arztberichte qualifizierter kommentieren und solltest manchmal lieber keine Aussagen treffen.

Account gelöscht!

20.02.2014, 18:24 Uhr

Die Übernahmegerüchte bei der Commerzbank gibt es doch seit dem Juli 1998.Nichts ist passiert.Was passiert ist,dass die Aktie seitdem beständig im Wert fiel,obwohl die Marktkapitalisierung fast gleich blieb.Der Grund ist einfach,ständige Kapitalerhöhungen und Misswirtschaft von Vorstand und Aufsichtsrat.

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