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02.05.2014

13:30 Uhr

Studie

Deutschlands Top-Aktien mit viel Bewegung

Seit Oktober 2008 ist jede dritte Aktiengesellschaft aus den Top-300 ausgeschieden, auch sonst gab es viel Bewegung im oberen deutschen Börsensegment. Vor allem Übernahmen sorgten für das Ausscheiden.

Mehr als die Hälfte der Übernahmen (56 Prozent) im C-Dax ging auf das Konto ausländischer Investoren. dpa

Mehr als die Hälfte der Übernahmen (56 Prozent) im C-Dax ging auf das Konto ausländischer Investoren.

FrankfurtIn den oberen deutschen Börsensegmenten hat es in den vergangenen Jahren viel Bewegung gegeben. So sei seit Oktober 2008 nahezu jede dritte Aktiengesellschaft (32 Prozent) aus den Top-300 (C-Dax) ausgeschieden, wie eine Auswertung der Beratungsgesellschaft PwC ergeben hat.

Häufigster Grund waren Übernahmen (18 Prozent) durch andere Unternehmen oder Finanzinvestoren, während Pleiten (2 Prozent) und Fusionen (1 Prozent) nur eine untergeordnete Rolle spielten, wie PwC am Freitag in Frankfurt berichtete. 12 Prozent der Top-AGs aus 2008 sind entweder nicht mehr an der Börse gelistet oder zumindest aus den Top-300 herausgefallen.

Mehr als die Hälfte der Übernahmen (56 Prozent) ging auf das Konto ausländischer Investoren, wie zum Beispiel dem US-Finanzinvestor Advent International, der bei der Douglas Holding AG einstieg. Seltener waren Übernahmen durch ungelistete deutsche Käufer wie die Robert Bosch GmbH, die Ersol Energy übernommen hatte.

Geldanlage: So sparen die Deutschen

Platz 10

Festverzinsliche Wertpapiere: 8 Prozent
Bei den Geldanlagen der Deutschen gibt 2014 laut einer TNS-Umfrage deutliche Unterschiede zum Vorjahr. Mehr als 2000 Bürger über 14 Jahren nahmen an der Umfrage des Meinungsforschungsinstituts zum Sparverhalten der Deutschen teil.
Quelle: Verband der privaten Bausparkassen

Platz 9

Aktien: 14 Prozent

Patz 8

Investmentfonds: 20 Prozent

Platz 7

Riester-Rente: 22 Prozent

Platz 6

Immobilien: 25 Prozent

Platz 5

Kurzfristige Geldanlagen: 32 Prozent

Platz 4

Renten- und Kapital-LV: 35 Prozent

Platz 3

Sparen auf Girokonto: 37 Prozent

Platz 2

Bausparvertrag: 37 Prozent

Platz 1

Sparbuch und Spareinlagen: 51 Prozent

Die beliebteste Geldanlage ist mit 51 Prozent zwar immer noch das Sparbuch. Es verzeichnete im Vergleich zu 2013 jedoch einen Rückgang um vier Prozentpunkte.

Noch seltener waren Übernahmen durch heimische Aktiengesellschaften wie bei der Übernahme der Klöckner-Werke durch die Salzgitter AG.

Für die Analyse wurden die jeweils 300 nach Marktkapitalisierung größten deutschen Aktiengesellschaften zu den Terminen 17.10.2008 und 21.01.2014 miteinander abgeglichen.

Von

dpa

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