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15.09.2016

19:55 Uhr

S&P senkt Monsanto-Rating

Bayer droht weiterhin eine Herabstufung

Bei der Milliarden-Fusion von Bayer und Monsanto schauen die Rating-Agenturen genau hin: Standard and Poor’s senkt die Bonitätswertung von Monsanto – auch Bayer ist von einer Herabstufung bedroht.

Das Marktumfeld von Monsanto bleibe schwer, so Standard and Poor’s – doch die Agentur stellt dem Konzern eine rasche Heraufstufung in Aussicht. dpa

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Das Marktumfeld von Monsanto bleibe schwer, so Standard and Poor’s – doch die Agentur stellt dem Konzern eine rasche Heraufstufung in Aussicht.

London, BerlinDie Ratingagentur Standard and Poor’s hat den US-Saatgutkonzern Monsanto nach der Bekanntgabe der Übernahme durch Bayer herabgestuft. S&P senkte am Donnerstag die Bewertung für die Kreditwürdigkeit auf „BBB“ von zuvor „BBB+“. Das schwierige Geschäftsumfeld für Monsanto werde sich mindestens ein Jahr lang nicht bessern, hieß es zur Begründung. Für den Fall, dass die Übernahme durch Bayer erfolgreich verläuft, stellte die Agentur aber zugleich eine Wiederheraufstufung in Aussicht. Sie stellte Monsanto auf die Liste für eine beschleunigte Prüfung für eine Anhebung des Ratings („Credit Watch Positive“). S&P wolle den Verlauf der Transaktion genau prüfen.

Bayer selbst bleibt von einer Herabstufung bedroht. Bereits im Mai hatte S&P die Pläne kritisch gesehen und Bayer auf „Credit Watch Negative“ gesetzt. Finanzielle Risiken sieht auch die Ratingagentur Fitch, die Bayer ebenfalls seit Mai mit einer Herabstufung droht. Der Kaufpreis habe letztlich höher gelegen als bei der Betrachtung im Mai angenommen, teilte Fitch am Donnerstag mit.

Nach monatelangem Ringen hatte Bayer am Mittwoch die Übernahme für 66 Milliarden Dollar perfekt gemacht. Es ist der größte Zukauf eines deutschen Unternehmens überhaupt.

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Von

rtr

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