Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

26.01.2015

14:29 Uhr

Transferwise

58 Millionen Dollar für Finanz-Startup

Transferwise will dabei helfen, bei Auslandsüberweisungen zwischen verschiedenen Währungen Gebühren zu vermeiden. Das Londoner Startup hat sich nun frisches Geld bei Investoren für die internationale Expansion besorgt.

Transferwise sicherte sich bisher insgesamt gut 90 Millionen Dollar von Investoren, darunter auch Virgin-Gründer Richard Branson. ap

Transferwise sicherte sich bisher insgesamt gut 90 Millionen Dollar von Investoren, darunter auch Virgin-Gründer Richard Branson.

LondonDas auf günstigere Auslandsüberweisungen spezialisierte Londoner Startup Transferwise hat sich 58 Millionen Dollar frisches Geld bei Investoren besorgt. Die Mittel sollen für die internationale Expansion genutzt werden, teilte Transferwise am Montag mit. Unter anderem soll im Februar ein Büro in den USA eröffnet werden.

Nach Informationen der „Financial Times“ soll Transferwise bei der Finanzierungsrunde mit nahezu einer Milliarde Dollar bewertet worden sein. Die Firma selbst machte keine Angaben dazu.

Die Geschäftsidee von Transferwise ist, die üblichen Gebühren bei Auslandsüberweisungen zwischen verschiedenen Währungen zu umgehen. Die Gründer der 2011 gestarteten Firma hatten zunächst ihr eigenes Problem hoher Kosten bei Geldtransfers zwischen britischen Pfund und Euro lösen wollen.

So legen die Deutschen ihr Geld an

Top 7

Sicherheitsdenken dominiert sehr stark auch die Anlagestrategien männlicher Finanzanleger. 86 Prozent der befragten Männer können sich nicht vorstellen, bei Anlagen für eine höhere Rendite ein höheres Risiko in Kauf zu nehmen. Frauen sind aber offenbar noch sicherheitsorientierter: 96 Prozent von ihnen wollen bei der Geldanlage möglichst kein Risiko eingehen.

Top 6

Trotz des derzeit allgemein niedrigen Zinsniveaus können sich nur neun Prozent der Anleger vorstellen, bei künftigen Finanzanlagen mit einer höheren Risikobereitschaft gegebenenfalls eine höhere Rendite zu erzielen. Mit 91 Prozent legt die Mehrheit der deutschen Sparer einen großen Wert auf Sicherheit.

Top 5

Neben Festgeld und Tagesgeld würden die Verbraucher 2013 auch stärker in Immobilien, Gold und andere Edelmetalle investieren, wenn sie einen größeren Geldbetrag dafür zur Verfügung hätten. Den größten Zuwachs im Vergleich zu 2012 erleben Immobilien. 46 Prozent aller deutschen Anleger würden sich ein Haus oder eine Wohnung anschaffen. Auch die Krisenwährung Gold ist 2013 deutlich beliebter. Knapp 30 Prozent der deutschen Anleger würden sich größere Goldbestände zulegen.

Top 4

Während Frauen tendenziell stärker in Festgeld sowie Tagesgeld investiert sind, meiden sie Aktienanlagen noch in stärkerem Maße als Männer. Bei Fonds sind hingegen nur geringfügige, bei Immobilien, Gold und anderen Edelmetallen sogar überhaupt keine Unterschiede im Anlageverhalten von Männern und Frauen feststellbar.

Top 3

Im Jahr 2012 waren bei den deutschen Anlegern Festgeld und Tagesgeld die beliebtesten Anlageprodukte. Obwohl der Dax in diesem Jahr um rund 30 Prozent zulegte, rangieren börsennotierte Finanzprodukte erst deutlich danach. Gerade einmal jeder fünfte Deutsche investierte sein Geld in Aktien. Darauf folgten Immobilien mit knapp 17 Prozent. Das in der Krise besonders beliebte Anlageobjekt Gold lag mit gerade einmal neun Prozent ebenfalls auf den hinteren Plätzen.

Top 2

Trotz eines weiteren Euro-Krisenjahrs stieg der Dax 2012 auf ein neues Allzeithoch. Knapp die Hälfte (48 Prozent) der deutschen Anleger zeigte sich trotz der guten Kursentwicklung mit der Werteentwicklung ihrer Finanzanlage unzufrieden.

Top 1

Der Anteil der Deutschen, die 2012 einen nennenswerten Geldbetrag angelegt haben, steigt mit zunehmenden Alter erkennbar an. Mit knapp 65 Prozent stellen Deutsche ab 60 Jahren die größte Gruppe der Privatanleger.

Transferwise sicherte sich damit bisher insgesamt gut 90 Millionen Dollar von Investoren. Die aktuelle Finanzierungsrunde wurde von der Risikokapitalfirma Andreessen Horowitz angeführt. Auch bisherige Investoren wie Virgin-Gründer Richard Branson zogen mit.

Finanz-Startups, die Banken ergänzen oder ihnen Konkurrenz machen können, locken derzeit in großem Stil Investoren-Gelder an. Erst vergangene Woche bekam das Hamburger Unternehmen Kreditech, das Bank-Dienstleistungen an Kunden ohne Kredit-Rating anbietet, eine Finanzspritze von 200 Millionen Dollar aus den USA.

Viele der jungen Finanz-Firmen sind nicht im Silicon Valley, sondern in Europa angesiedelt. Der Transferwise-Sitz London ist ein besonders beliebter Standort, weil dort eine starke Startup-Szene auf einen großen Finanzplatz trifft.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×