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18.09.2014

15:28 Uhr

Türkische Bank

Asya weiter in Turbulenzen

Unter dem politischen Machtkampf der Erzfeinde Edogan und Gülen leidet auch die Bank Asya. Über eine Milliarden Euro Einlagen wurden aus dem von Gülen-Sympathisanten gegründeten Geldinstitut abgezogen.

Zwischen den politischen Fronten: Die Bank Asya leidet unter einem Machtkampf in der Türkei. Reuters

Zwischen den politischen Fronten: Die Bank Asya leidet unter einem Machtkampf in der Türkei.

IstanbulDie Aktien der türkischen Bank Asya sorgen an der Istanbuler Börse weiter für Aufregung: Am Donnerstag wurden die Titel zeitweise vom Handel ausgesetzt, nachdem der Kurs zu stark geschwankt war. Die Titel kletterten um bis zu elf Prozent auf 0,71 Lira, nachdem sie zuvor um elf Prozent auf ein neues Rekordtief von 0,57 Lira gefallen waren.

Die Regierung hatte im August dem Institut das Recht entzogen, Steuerzahlungen anzunehmen und Sozialleistungen auszuzahlen.

Die nach islamischen Grundsätzen arbeitende Bank gilt als Leidtragende des Machtkampfes zwischen Präsident Recep Tayyip Erdogan und seinem ehemaligen Verbündeten Fetullah Gülen. Das Geldhaus wurde von Sympathisanten des in den USA lebenden Geistlichen Gülen gegründet.

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Die Probleme mit der Regierung haben für die Bank Asya negative Auswirkungen an der Istanbuler Börse. Die Titel fielen um zehn Prozent auf 0,89 Lira. Zuvor waren sie gut einen Monat vom Handel ausgesetzt geblieben.

Medienberichten zufolge haben Staatsbetriebe und Erdogan nahestehende institutionelle Anleger in den vergangenen Monaten vier Milliarden Lira (1,4 Milliarden Euro) von ihren Konten bei Asya abgezogen. Dies entspricht etwa 20 Prozent der Einlagen.

Von

rtr

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