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06.01.2005

11:55 Uhr

Aktien

Ubisoft verlieren nach Platzen von Übernahmespekulation

Die Aktien des französischen Computerspieleherstellers Ubisoft Entertainment haben am Donnerstag wegen schwindender Übernahmespekulationen deutlich an Wert verloren.

dpa-afx PARIS. Die Aktien des französischen Computerspieleherstellers Ubisoft Entertainment haben am Donnerstag wegen schwindender Übernahmespekulationen deutlich an Wert verloren. Bis 11.30 Uhr sank der Kurs um 2,91 Prozent auf 26,70 Euro, nachdem sie anfänglich mit 26,00 Euro gehandelt worden waren. Zugleich stieg der SBF 80 um 0,38 Prozent auf 3 754,23 Punkte.

Das Unternehmen aus Montreuil-sous-Bois hatte am Morgen Presseberichte zurückgewiesen, es verhandele mit Vivendi Universal über einen Zusammenschluss, um eine Übernahme durch den US-Konkurrenten Electronic Arts zu verhindern. Gegenwärtig verhandele Ubisoft mit niemand, hieß es. Bereits am Vortag hatte Vivendi einen Bericht der Tageszeitung "L'Agefi" dementiert, es gebe Gespräche zwischen beiden Unternehmen.

"Es gibt eine kleine Konsolidierung auf dem Europäischen Spielemarkt", sagt Nick Parker von Parker Consulting. Ubisoft werde dabei als Firma angesehen, die selbständig überleben werde. Nach seiner Einschätzung würde das Spielegeschäft von Vivendi, VU Games, besser zu den von Ubisoft entwickelten Spielen passen, als die Produkte von Electronic Arts.

"Wenn Vivendi nicht an Ubisoft interessiert ist, ist die weitere Entwicklung bei den großen Unterhaltungskonzernen eines der wichtigsten Themen in diesem Jahr", glaubt Oppenheimer-Analyst Peter Mirsky: "Da die Verbreitung der DVD-Geräte die Werbeeinnahmen belastet, werden die großen Konzerne nach neue Einnahmequellen wie Produktplacement in Filmen, Fernsehshows und Videospielen suchen."

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